Medizinische Informationen

Wichtige medizinische Informationen für Ihre Reise

Falls Sie Gesundheitsbeschwerden haben, sollte die Reise in einem Passagierflugzeug für Sie kein Problem darstellen. Sie sollten jedoch einige Vorkehrungen treffen. Nachfolgend geben wir Ihnen entsprechende Ratschläge. British Airways verlangt nur dann eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, wenn Zweifel bezüglich der Reisefähigkeit eines Passagiers bestehen.

Leider sind wir nicht in der Lage, Tragbahren in den Kabinen unserer Flugzeuge zu befördern.

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Kontaktdaten der Passenger Medical Clearance Unit (PMCU)

Wenn Sie mit British Airways fliegen und Ihr Gesundheitszustand Ihre Flugreise beeinflussen könnte, wenden Sie sich bitte an die PMCU (Einrichtung zur Prüfung der Flugeignung von Passagieren). Die PMCU ist monatlich für über 650 medizinische Betreuungsfälle verantwortlich und kann Sie, Ihren Arzt oder Ihr Pflegepersonal zu Ihrer Reisefähigkeit beraten.

Eine ärztliche Bescheinigung ist nur nach Vorlage folgender Formblätter für medizinische Informationen (MEDIF) möglich. Bitte füllen Sie Teil 1 selbst aus und bitten Sie Ihren Arzt, Teil 2 auszufüllen.

Download des MEDIF-Formulars, Teile 1 und 2 (PDF – 650KB, nur auf Englisch)

Wenden Sie sich bei Fragen an das PMCU-Team:

  • Telefon: +44 (0)20 8738 5444
  • Fax: +44 (0)20 8738 9644
  • E-Mail: pmcu.pmcu@ba.com

Behindertenbetreuung

Es ist wichtig, dass Sie während Ihrer gesamten Reise Zugang zu den nötigen Service- und Betreuungsleistungen haben. Lesen Sie daher bitte unsere Informationen für Personen mit Behinderungen, denn eventuell müssen Sie sich vor dem Flug mit uns in Verbindung setzen.

Erfahren Sie mehr über Behindertenbetreuung

Gesundheitliche Voraussetzungen für den Flug

Die meisten Menschen mit Gesundheitsbeschwerden können problemlos in einem Passagierflugzeug reisen. Unter Umständen sind jedoch spezielle Vorkehrungen zu treffen.

Prüfen Sie eventuelle Impfbestimmungen mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt und stellen Sie sicher, dass Sie über die erforderlichen Reiseversicherungen verfügen, die Erkrankungen während der Reise abdecken.

Eine ärztliche Bescheinigung der Flugtauglichkeit wird in folgenden Fällen benötigt:

  • Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte, Verletzungen oder Operationen in jüngster Zeit, die die Reisefähigkeit in Frage stellen
  • instabiler Gesundheitszustand
  • besondere medizinische Anforderungen wie Sauerstoffversorgung oder das Mitführen spezieller medizinischer Geräte an Bord
  • Reisen aus medizinischen Gründen oder zu Zwecken einer Behandlung.

Die meisten medizinischen Fälle sind klar zu entscheiden. Unter Umständen kann jedoch eine individuelle Bewertung erforderlich sein. Unter bestimmten Umständen können Sie aufgefordert werden, in ärztlicher Begleitung oder mit zusätzlicher Sauerstoffversorgung (gegen Gebühr) zu reisen.

British Airways beurteilt – wie die meisten Fluggesellschaften – die Flugeignung eines Passagiers auf der Grundlage international anerkannter Kriterien, um Ihnen eine sichere, komfortable und problemlose Reise zu gewährleisten.

Leider sind wir nicht in der Lage, Tragbahren in den Kabinen unserer Flugzeuge zu befördern.

Weitere Informationen zur Flugeignung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind im Download erhältlich (PDF - 84KB)

Sauerstoff an Bord

British Airways kann an Bord all ihrer Flugzeuge Sauerstoff zur Verfügung stellen. Dieser ist auf einen Passagier pro Flug beschränkt; setzen Sie sich daher bitte mit unserem Passenger Medical Clearance Unit in Verbindung, um sich zu Verfügbarkeit und Strömungsgeschwindigkeit beraten zu lassen.

Es ist eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich, für die das untenstehende MEDIF-Formular auszufüllen ist; Part 1 ist von Ihnen auszufüllen (oder von Ihrem Reisebürovertreter). Teil 2 muss von Ihrem behandelnden Arzt ausgefüllt werden. Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte an das Passenger Medical Clearance Unit von British Airways. Die Rücksendeadresse steht auf Seite 2 des Formulars, Sie können es aber auch per Fax an Nr. 020 8738 9644 oder per E-Mail an pmcu.pmcu@ba.com
senden. Beim Durchqueren des Flughafens kann British Airways am Boden keinen Sauerstoff bereitstellen. 
Für die Bereitstellung von Sauerstoff an Bord werden derzeit keine Gebühren berechnet. 

Download des MEDIF-Formulars, Teile 1 und 2 (PDF – 650KB, nur auf Englisch)

Fliegen nach einer Erkrankung oder Operation

Reisen kann anstrengend sein. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie vor kurzem operiert wurden oder eine schwere Erkrankung überstanden haben. Verzichten Sie lieber auf die Reise, wenn Sie sich der Anstrengung nicht gewachsen fühlen.

Folgende Richtlinien nennen die Mindestzeiträume, die Sie einhalten sollten, bevor Sie nach einer Behandlung eine Reise antreten oder ob Sie uns über Ihren Gesundheitszustand vor Reiseantritt informieren sollten.

Leider sind wir nicht in der Lage, Tragbahren in den Kabinen unserer Flugzeuge zu befördern.

Reisen nach einer Operation

Art der OperationReisen zulässig nach (Anzahl an Tagen)
Größere Brust-, Bauchraum- oder Kopfoperationen
Mittelohroperationen
10 Tagen
Grauer Star- oder Hornhaut-Laserbehandlung, alle sonstigen Augenoperationen

Einführung von Gas ins Auge zur Netzhautabhebung

1 Tag



6 Tage

Bitte konsultieren Sie die PMCU, falls sich das Gas noch nicht verflüchtigt hat. Luft, die in Körperhohlräumen zurückgeblieben ist, dehnt sich während des Fluges aus.
Mandeloperation6 Tagen
Blinddarmoperation oder Bauchraumoperation4 Tagen
Herzfehler 
Angioplastischer EingriffWenn die Behandlung problemlos verlaufen ist, können Sie normalerweise 3 bis 5 Tage danach fliegen. Wenden Sie sich jedoch bitte in jedem Fall an die PMCU.
HerzoperationBei stabilem Gesundheitszustand und wenn es unumgänglich ist, können Sie nach 10 Tagen fliegen, empfehlenswert sind jedoch 4 bis 6 Wochen.
HerzinfarktSie sollten
  • innerhalb von 7 Tagen nach einem Herzinfarkt nicht fliegen,
  • falls es nicht unumgänglich ist (z. B. falls Sie von Übersee in Ihr Heimatland zurückgebracht werden müssen)
  • und Ihre Reise idealerweise um bis zu 4 oder mehr Wochen verschieben, falls Komplikationen auftreten.
Angina-LeidenWenn Sie nicht unter häufigen Anfällen leiden, bestehen keine Einschränkungen. Nehmen Sie unbedingt Ihre Medikamente mit in die Kabine.
Brustbeschwerden 
Stabiles AsthmaStellt bei stabilem Gesundheitszustand normalerweise kein Problem dar, sofern Sie Ihren Inhalator mit sich führen.
Chronische Bronchitis, Emphysem und andere Formen der chronisch obstruktiven LungenerkrankungWenn Sie (ohne zusätzlichen Sauerstoff) 50 Meter zu Fuß gehen können, ohne außer Atem zu geraten, können Sie eine Flugreise antreten.

Falls Sie nicht so weit zu Fuß gehen können:
  • Sie können Ihre Flugreise mit zusätzlichem Sauerstoff antreten
  • für diesen Service fallen gesonderte Entgelte an
  • er muss vorab über die PMCU gebucht werden
  • wir werden Ihren Gesundheitszustand mit Ihrem Arzt besprechen.
Pneumothorax (eingefallene Lunge)Muss mindestens eine Woche vor Abflug vollständig ausgeheilt sein. Wenden Sie sich aber bitte unbedingt an die PMCU, wenn Sie einen Monat vor Reiseantritt unter dieser Erkrankung gelitten haben.
Neurologische Erkrankungen 
SchlaganfallBei stabilem oder sich besserndem Gesundheitszustand:
  • Sie können nach 3 Tagen fliegen
  • Bitte wenden Sie sich an die PMCU, wenn Sie innerhalb der letzten 10 Tage vor Ihrem Flug einen Schlaganfall hatten.
EpilepsieNach einem Anfall sollten Sie 24 Stunden lang vom Reisen absehen.
Ohrerkrankungen 
Ohr- und NebenhöhleninfektionSie sollten nicht fliegen, falls:
  • die Möglichkeit besteht, dass Ihre Nebenhöhlen verschlossen sind
  • die Röhre zwischen Ihrem Mittelohr und hinteren Mundraum (Eustachische Röhre) verschlossen ist
Blockaden können zu starken Schmerzen, Beschädigung des Trommelfells oder anderen langfristigen Schäden führen. Unter normalen Umständen kann die Luft in Mittelohr und Nebenhöhlen ein- und austreten (das bekannte Knacken, das im Ohr auftritt).
Andere Beschwerden 
KnochenbruchFalls Sie einen Knochenbruch erlitten haben und einen Gipsverband tragen:
  • Sie können in den ersten 24 Stunden nicht fliegen (falls Ihr Flug maximal 2 Stunden dauert)
  • Sie können in den ersten 48 Stunden nicht fliegen (auf längeren Strecken)
  • falls Sie ein Bein in Vollgips haben, werden Sie in unseren First- und Club World-Kabinen zugelassen. Passagiere mit einem Bein in Vollgips werden auch in unseren Kabinen Euro Traveller und auf Inlandsflügen zugelassen, vorausgesetzt, sie buchen einen zusätzlichen Sitzplatz, um das Bein hochzulegen (vorbehaltlich der Verfügbarkeit verstellbarer Armlehnen).
Unter bestimmten Umständen können diese Einschränkungen aufgehoben werden, wenn dies mit der PMCU vereinbart wurde.

Bitte wenden Sie sich für diesbezügliche Vorkehrungen an unseren Kundendienst.

Wenden Sie sich bei Fragen an das Passenger Medical Clearance Unit, Tel. 020 8738 5444.

AnämieBei einem Hämoglobinwert von weniger als 7,5 g/dl, insbesondere kurz nach Auftreten der Erkrankung, konsultieren Sie bitte unbedingt die PMCU.
InfektionskrankheitDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersagt Fluglinien die Beförderung von Fluggästen mit Infektionskrankheiten, solange diese ansteckend sind.

Die Zeiträume akuter Infektionsgefahr sind krankheitsabhängig unterschiedlich. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder der PMCU.
Reisen mit ärztlicher Begleitung nach schweren Erkrankungen oder VerletzungenUnter bestimmten Umständen können auch kranke Passagiere mit entsprechender medizinischer Begleitung eine Flugreise antreten.

Aufgrund des erforderlichen Fachwissens empfehlen wir in derartigen Fällen die Organisation durch einen ärztlichen Betreuungsdienst.

Richtlinien für Diabetiker

So lange Ihr Diabetes stabil ist, sind Sie uneingeschränkt flugtauglich.

Hinweis:

  • Bei Zeitzonenwechsel sollte die Regelung des Insulinhaushalts zuvor mit einem Facharzt geklärt werden.
  • Insulin muss im Allgemeinen nicht gekühlt aufbewahrt werden. Unsere Flugbegleiter können sich leider auch nicht um eine entsprechende Kühlung kümmern.
  • Insulin sollte im Handgepäck und nicht im Frachtraum des Flugzeugs mitgeführt werden, wo es gefrieren kann.
  • Insulin und alle weiteren Medikamente sollten unbedingt gut identifizierbar sein, am besten in der Originalverpackung.
  • Sie sollten ein Rezept oder ärztliches Attest mit sich führen, um Probleme bei Security oder Zoll zu vermeiden.

Empfehlungen von Diabetikern im Vereinigten Königreich

Empfehlungen für Menschen, die unter einer Lebensmittelallergie leiden

Lebensallergien können nach Art und Schwere unterschiedlich sein. Häufige Lebensmittelallergien sind Allergien gegen Erdnüsse, Nüsse, Gluten, Milchprodukte, Schalentiere und Erdbeeren. Passagiere können spezielle und diätetische Mahlzeiten bestellen, um zahlreiche Lebensmittelgruppen wie Meeresfrüchte, Milchprodukte und Gluten auszuschließen. Weitere Informationen dazu, was Sie auf Reisen von uns erwarten können und welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, erfahren Sie auf unserer Seite zu Lebensmittelallergien:

Reisen mit Lebensmittelallergien

Schwere allergische Reaktionen an Bord des Flugzeugs sind selten, aber Passagiere mit besonders schweren Allergien sollten beim Fliegen folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten.

 

Kabinenumgebung

British Airways kann nie eine nussfreie Kabine garantieren und kann nicht verhindern, dass andere Passagiere ihr eigenes Essen an Bord des Flugzeugs mitbringen und während des Flugs verzehren. Wir kennen und befolgen die Empfehlungen des internationalen Luftverkehrsverbands (International Air Transport Association, IATA) für allergieempfindliche Passagiere.

Wenn bei Ihnen eine bekannte Allergie / Empfindlichkeit vorliegt, sollten Sie die Reiserisiken mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Ihr Arzt wird Ihnen erklären, welche praktischen Schritte Sie ergreifen sollten, um das Allergierisiko zu minimieren und zu steuern, wenn Ihnen ein Epinephrin-/Adrenalin-Autoinjektor (zum Beispiel Epipen, Anapen, Twinject oder Jext) verschrieben wurde. Diesen sollten Sie im Handgepäck mitführen und während des Flugs leicht darauf zugreifen können (ihn also nicht im Gepäckaufbewahrungsfach verstauen, sondern zum Beispiel an Ihrem Körper tragen oder in der Sitztasche vor Ihnen aufbewahren). Sie sollten Mitreisende darüber informieren, wo Sie die Medikamente aufbewahren und was in einem Notfall zu tun ist.

Unser Kabinenpersonal kann keine Ansagen an Bord machen oder andere Passagiere auf den Gesundheitszustand eines anderen Passagiers aufmerksam machen.

 

Seien Sie vorbereitet

Sie sollten mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen, wie sich Ihre Risiken am besten minimieren lassen und wie Sie sich im Falle eines Kontakts mit einem Stoff, der bei Ihnen bekanntermaßen eine Allergie auslöst, selbst behandeln können. Dazu gehören unter anderem:

  • Tragen Sie ein Notfallarmband.
  • Informieren Sie das Kabinenpersonal und Passagiere neben Ihnen über Ihre Allergie.
  • Stellen Sie sicher, dass die geeigneten Medikamente für Ihre Allergie greifbar sind.
  • Zwar ist das Kabinenpersonal von British Airways darin geschult, die Symptome leichter und schwerer (anaphylaktischer) allergischer Reaktionen zu erkennen und bei Bedarf Epipen zu verabreichen, aber es wird erwartet, dass Mitreisende, Aufsichtspersonen oder Familienmitglieder im Fall einer allergischen Reaktion die Medikamente verabreichen.
  • Kennzeichnen Sie alle Ihnen verschriebenen Medikamente klar und deutlich, damit der Name des Medikaments und des Patienten, dem das Medikament verschrieben wurde, gut lesbar ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie einen Notfallbehandlungsplan und ein von Ihrem Doktor unterschriebenes Attest, in dem bestätigt wird, dass Sie die in Ihrem Handgepäck mitgeführten Medikamente benötigen, mit sich führen. So können Sie Schwierigkeiten bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen verringern.
  • British Airways kann keine Lebensmittel, die Sie mitbringen, erhitzen oder kühl lagern. Wenn Sie also Ihre eigenen Speisen verzehren möchten, dann raten wir Ihnen zu nicht verderblichen Lebensmitteln. Sie sollten außerdem überprüfen, welche Lebensmittel nach den Quarantänevorschriften Ihres Transit- und/oder Ziellandes eingeführt werden dürfen.

Reisen mit Medikamenten oder medizinischer Ausrüstung

  • Bitte führen Sie Ihre Medikamente im Handgepäck mit.
  • Wir können leider keine Kühlung Ihrer Medikamente übernehmen. Sollten Ihre Medikamente eine entsprechende Kühlung erfordern, nutzen Sie bitte eine Kühltasche oder Thermosflasche oder konsultieren Sie Ihren Apotheker für weitere Möglichkeiten.
  • Wenn Sie medizinische Ausrüstung mit sich führen, informieren Sie uns bitte im Voraus darüber – je nach Art der Ausrüstung (siehe separate Liste unten).
  • Für die Verwendung der meisten medizinischen Ausrüstungen ist eine ärztliche Bescheinigung Voraussetzung, damit wir Ihre Flugeignung feststellen können.
  • Wir können leider keine Stromversorgung an Bord gewährleisten. Die Ausrüstung muss also auch batteriebetrieben arbeiten können.
  • Unter normalen Umständen kann genehmigte medizinische Ausrüstung an Bord genutzt werden, außer auf dem Rollfeld, bei Start, Landeanflug und Landung.
  • Bei diesbezüglichen Fragen wenden Sie sich bitte an die Passenger Medical Clearance Unit  (PMCU).

Medizinische Ausrüstung zur Benutzung an Ihrem Zielort

Zum Mitführen lebenswichtiger medizinischer Ausrüstung an das Reiseziel gelten gesonderte Vorkehrungen. Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihr Reisebüro.

Inhalationsgeräte

Akku- oder batteriebetriebene Inhalationsgeräte können während des Fluges, außer während des Starts und der Landung, benutzt werden. Bordstrom steht nicht zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich vor Abflug mit der PMCU in Verbindung.

CPAP-Gerät

  • Für das Mitführen oder die Benutzung von CPAP-Geräten (für die Behandlung von Schlafapnoe) ist keine ärztliche Bescheinigung erforderlich, da hier die Flugeignung nicht in Frage steht.
  • CPAP-Geräte können mithilfe eines Adapters in die Laptop-Steckdosen eingesteckt werden, sofern verfügbar.
  • Die maximale Ausgangsleistung an den Laptop-Steckdosen beträgt 75 W. Wenn Ihr Gerät mehr Strom benötigt, schaltet sich die Steckdose automatisch ab.
  • Wir können leider nicht gewährleisten, dass eine Laptop-Steckdose zur Verfügung steht. Bitte verwenden Sie ein batteriebetriebenes Gerät, wenn Sie es an Bord nutzen möchten.

Tragbare Dialysemaschine

Das Mitführen entsprechender Geräte ist in den meisten Fällen möglich. Wenn Sie die Freigrenzen für Gepäck damit überschreiten, wenden Sie sich bitte vor Reiseantritt und rechtzeitig vor Ihrer Ankunft am Flughafen an Ihre Reservierungszentrale oder die PMCU, da Ihnen sonst Übergepäckgebühren entstehen.

Mobile Sauerstoffkonzentratoren

  • Mobile Sauerstoffkonzentratoren, die von der Bundesluftfahrtbehörde der USA (Federal Aviation, Administration – FAA) zugelassen sind, dürfen an Bord verwendet werden. Der mobile Sauerstoffkonzentrator wird in das Freigepäck eingerechnet.

Erfahren Sie mehr zu unseren Handgepäckbestimmungen

  • Sie Sie sind dafür verantwortlich, mit einer für den gesamten Flug (einschließlich Umstieg und unvorhergesehener Verspätungen) ausreichenden Anzahl Batterien zu reisen.
  • Eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ist erforderlich, um an Bord mobile Sauerstoffkonzentratoren zu verwenden. Um eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu erhalten, füllen Sie bitte das untenstehende MEDIF-POC-Formular aus.
  • Teil 1 sollte von Ihnen (oder Ihrem Reiseberater/-vermittler) ausgefüllt werden. Teil 2 muss von Ihrem behandelnden Arzt ausgefüllt werden. Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte an das Passenger Medical Clearance Unit von British Airways. Die Rücksendeadresse finden Sie auf Seite 2 des Formulars.

Download des MEDIF-Formulars, Teile 1 und 2 (PDF – 650KB, nur auf Englisch)

Entsorgung medizinischer Ausrüstung

An Bord aller Flugzeuge von British Airways gibt es spezielle Entsorgungsmöglichkeiten für Nadeln, Lanzetten, Spritzen oder leere Insulinbehälter.

Eine solche Entsorgungsmöglichkeit für scharfe oder spitze Gegenstände stellt ihnen das Kabinenpersonal auf Anfrage gern bereit.

Gebrauchte medizinische Ausrüstung darf nicht in den Sitztaschen oder Toiletten aufbewahrt oder entsorgt werden.

Reisethrombose (DVT)

Unter Reisethrombose, besser bekannt als tiefe Venenthrombose (oder DVT), versteht man die Bildung eines Blutgerinnsels, die besonders häufig in den Unterschenkeln auftritt. Thrombosen können bei jedem Menschen jederzeit entstehen. Bei einigen Personen ist das Risiko jedoch höher. Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass jeder, der mehr als vier Stunden in einem Flugzeug, Auto, Bus oder Zug sitzt, einem höheren Risiko ausgesetzt sein kann.

Risikosteigernde Faktoren für eine Reisethrombose:

  • Alter über 40
  • bereits aufgetretene Thrombose oder Lungenembolie
  • Thrombosen oder Lungenembolien sind bei nahen Verwandten aufgetreten
  • Einnahme von östrogenhaltigen Verhütungsmitteln ("die Pille") oder Hormonersatztherapie (HET)
  • Schwangerschaft
  • kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe oder Traumata, besonders im Unterleibs-, Becken- oder Beinbereich
  • Krebs
  • erblich bedingte Störungen der Blutgerinnungsfähigkeit und weitere Bluterkrankungen.

Sie können das Risiko einer DVT senken, indem Sie unseren Empfehlungen folgen:

  • nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich
  • verzichten Sie auf das Rauchen
  • vermeiden Sie vor dem und während des Fluges alkohol- und/oder koffeinhaltige Getränke
  • schlagen Sie Ihre Beine beim Sitzen nicht übereinander
  • versuchen Sie, sich möglichst oft in der Kabine zu bewegen
  • stehen Sie auf und strecken Sie Arme und Beine
  • führen Sie die Fuß- und Beinübungen aus, die im Teil zum Thema Wohlbefinden des British Airways Bordmagazins "High Life" und im Bordunterhaltungssystem empfohlen werden
  • tragen Sie auf der Reise bequeme, lockere Kleidung.

Wenn Sie von einem der genannten Risikofaktoren betroffen sind, sollten Sie sich vor der Reise von einem Arzt beraten lassen. Klären Sie insbesondere, ob Stützstrümpfe und Medikamente zur Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln empfehlenswert sind.

Reisen während der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft stellt grundsätzlich keine medizinische Einschränkung dar und Sie können bis weit in Ihre Schwangerschaft hinein bedenkenlos reisen. Beachten Sie jedoch bitte:

  • Für einfache Schwangerschaften sind Flugreisen bis zum Ende der 36. Woche möglich, bei Mehrlingsschwangerschaften (z. B. mit Zwillingen) bis zum Ende der 32. Woche.
  • Bei Schwangerschaften ab der 28. Woche bitten wir Sie, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung Ihres Arztes oder Ihrer Hebamme mitzuführen, die das erwartete Datum der Geburt angibt und bestätigt, dass Ihre Schwangerschaft ohne Komplikationen verläuft.

Schädlingsbekämpfung mittels Spray in der Kabine

Bestimmungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verpflichten uns, in Flugzeugen zu bestimmten Zielorten eine Schädlingsbekämpfung durchzuführen, um die Gefahr der Krankheitsübertragung durch Insekten (z. B. Malaria und Dengue-Fieber) zu verringern.

Auf Strecken, auf denen eine Insektenbekämpfung erforderlich ist, informieren wir die Passagiere über die stattfindende Schädlingsbekämpfung mittels Spray. Sie können dann, wenn gewünscht, Ihre Augen und Nase bedecken.

Das Spray verflüchtigt sich innerhalb weniger Minuten.

Inhaltsstoffe der Schädlingsbekämpfungsmittel

Die Sprays enthalten synthetische Pyrethroide, die auch für viele Sanitärprodukte verwendet werden.

Die WHO überprüft die Sicherheit von Insektiziden und empfiehlt den Einsatz folgender synthetischer Pyrethroide:

  • D-Phenothrin, das auf heimische Insekten tödlich wirkt. Es wird gegen Stechmücken, Stubenfliegen und Kakerlaken eingesetzt.
  • Permethrin ist ein Breitbandinsektizid gegen unterschiedliche Schädlinge.

Hinweis: Flugzeuge, die nach Australien und Neuseeland einreisen, sind zweimal auszusprühen: zunächst mit einem Insektizid aus Permethrin-Restgas und danach mit einem Phenothrin-Spray.

Schädlingsbekämpfung durch Spray in der Kabine ist obligatorisch für folgende Strecken:

 

BA Flüge mit Ziel Vereinigtes Königreich, bei denen eine Insektenbekämpfung vorgeschrieben ist:

LandFlüge mit Abflugort:
AlgerienAlgier
AngolaLuanda
ArgentinienBuenos Aires
AserbaidschanBaku
BahamasNassau
BrasilienRio de Janeiro, São Paulo
ChinaPeking, Hongkong, Shanghai
ÄgyptenKairo
GhanaAccra
IndienBangalore, Chennai, Delhi, Hyderabad, Mumbai
IranTeheran
JamaikaKingston
KeniaNairobi
LiberiaMonrovia (nach Abflug aus Freetown)
MexikoCancún, Mexico-Stadt
NigeriaAbuja, Lagos
Republik KoreaSeoul
Saudi-ArabienRiad, Dschidda,
Sierra LeoneFreetown
SüdafrikaKapstadt, Johannesburg
ThailandBangkok
UgandaEntebbe
SambiaLusaka

 

 

BA Flüge mit Abflugort Vereinigtes Königreich, bei denen eine Insektenbekämpfung vorgeschrieben ist:

Flüge nach:Flüge mit Ankunftsort:
ArgentinienBuenos Aires
BarbadosBarbados
IndienBangalore, Chennai, Delhi, Hyderabad, Mumbai
JamaikaKingston
KeniaNairobi

 

 

Strecken des BA Shuttle außerhalb des Vereinigten Königreichs, bei denen eine Insektenbekämpfung vorgeschrieben ist

Flüge mit Abflugort:Flüge mit Ankunftsort: 
AntiguaTobago
ColomboMalediven
GrenadaSt. Lucia
MaledivenColombo
MaskatAbu Dhabi
Port of SpainSt. Lucia
Punta CanaAntigua
SingapurSydney
St. LuciaPort of Spain
St. LuciaGrenada

MASTA Reisekliniken und Impfnachweise

British Airways Reisekliniken sind aufgrund der Schließung der British Airways Verkaufsbüros, an die sie angebunden waren, ebenfalls geschlossen.


Wir haben die Aufgaben unserer Reisekliniken an MASTA (Medical Advisory Services for Travellers Abroad) übergeben, den bevorzugten Partner von British Airways für Reisegesundheitsdienste.

MASTA – bevorzugter Partner von British Airways für Reisegesundheitsdienste

MASTA als Anbieter von Reisegesundheitsleistungen unterhält im gesamten Vereinigten Königreich ein Netz von Reisekliniken. Die Experten von MASTA beraten Passagiere zu Reisemedikamenten und Behandlungen, bieten einen umfassenden Impfservice und eine große Auswahl an Antimalariamitteln.

  • Die MASTA Reiseklinik befindet sich in Londons Stadtmitte, in der Nähe des Oxford Circus: 52 Margaret Street.
  • Sie steht Patienten an sechs Tagen der Woche mit und ohne Termin offen.
  • Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit der MASTA Reiseklinik Oxford Circus unter Tel. 0845 600 2236 (aus dem Vereinigten Königreich).

Hier erfahren Sie mehr über MASTA und das Kliniknetzwerk

Impfnachweise von BA Reisekliniken

British Airways bewahrt Kopien der Impfnachweise von Kunden auf. Wenn Sie eine Kopie Ihres Impfnachweises benötigen, schreiben Sie bitte an die unten genannte Adresse; geben Sie Ihren Namen, Adresse, Geburtsdatum und eine Telefonnummer für Rückfragen an, und legen Sie einen frankierten und adressierten Rückumschlag bei. Bitte beachten Sie, dass Informationen nur bis zum Jahr 2002 zurückverfolgt werden.

Wir stellen jedoch Duplikate aktueller Gelbfieberimpfbescheinigungen aus.  Bitte schreiben Sie auch hierfür an die unten genannte Adresse; geben Sie Ihren Namen, Adresse, Geburtsdatum und eine Telefonnummer für Rückfragen sowie Monat und Jahr Ihrer Gelbfieberimpfung an, und legen Sie einen frankierten und adressierten Rückumschlag bei. Bitte begleichen Sie die Bearbeitungskosten für diesen Service, indem Sie einen Scheck über 10 GBP beilegen, der auf British Airways Health Services ausgestellt ist.

British Airways Health Services - Travel Clinic records
British Airways Plc
Europe House
Waterside (HMAG)
PO Box 365
Harmondsworth UB7 0GB, Großbritannien

Reisepass-, Visums- und Gesundheitsinformationen

Sie können nun ganz einfach und kostenlos Ihre Reisepass-, Visums- und Impfanforderungen überprüfen. Auf der IATA-Website erhalten Sie persönliche Informationen zu Ihrem Reiseland sowie alle medizinischen Informationen, die Sie unter Umständen vor Reiseantritt beachten müssen.

IATA Travel Centre

 

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