Beförderungsbedingungen von OpenSkies

Einleitung

Durch den Erwerb eines “OpenSkies” Tickets schließt ein Fluggast einen Vertrag mit OpenSkies, einer Tochtergesellschaft von British Airways, zur Reise mit einem entweder von OpenSkies oder einem seiner Codeshare-Partnern durchgeführten Flug ab. Dieser Vertrag unterliegt folgenden Bedingungen:

  • Vertragsbedingungen auf dem Ticket oder dem Dokument „Reiseroute und Quittung“;
  • Alle anwendbaren Tarife
  • Diese Allgemeine Beförderungsbedingungen
  • Vorschriften von British Airways oder Codeshare-Partnern
collapsedanzeigenArtikel 1. Definitionen

Die in diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen angegebenen Begriffe, sowohl in der Einzahl als auch Mehrzahl, haben folgende Bedeutung:

Vereinbarte Zwischenlandeorte/Zwischenlandeorte: bezeichnet solche Orte, ausgenommen Abflug- und Bestimmungsort, die im Ticket oder im Flugplan als planmäßige Landepunkte auf dem Reiseweg des Fluggastes vermerkt sind.

Bevollmächtigter Agent: bezeichnet einen Agenten, der zum Verkauf von Tickets an Fluggäste berechtigt ist und von der Fluggesellschaft damit beauftragt wurde, die Fluggesellschaft beim Verkauf ihrer Luftbeförderungsdienste zu vertreten.

Gepäck: bezeichnet Ihre persönlichen Gegenstände, die Sie auf dem Flug mit sich führen. Sofern nichts anderes vereinbart ist, bedeutet dieser Begriff sowohl aufgegebenes Gepäck als auch Kabinengepäck.

Gepäckschein: bezeichnet die Bedingungen des Tickets des Fluggastes in Bezug auf die Beförderung des aufgegebenen Gepäcks des Fluggastes.

Gepäckmarke: bezeichnet ein Dokument, das Fluggäste zum Zwecke der Identifizierung der einzelnen aufgegebenen Gepäckstücke erhalten.

British Airways: bezeichnet die British Airways Plc und ihre angeschlossenen Gesellschaften, insbesondere British Airways European Ltd und OpenSkies.

Kabinengepäck/Handgepäck: bezeichnet alles Gepäck mit Ausnahme des aufgegebenen Gepäcks. Der Fluggast führt dies im Flugzeug mit sich.

Fluggesellschaft: bezeichnet OpenSkies oder ein anderes Luftfahrtunternehmen, dessen Kenncode auf dem Ticket oder dem Anschluss-Ticket erscheint.

Kenncode der Fluggesellschaft: bezeichnet den aus zwei oder drei Buchstaben und Zahlen bestehenden Code, der eine bestimmte Fluggesellschaft kennzeichnet.

Vorschriften der Fluggesellschaft: bezeichnet alle speziellen Regelungen, die sich auf die Fluggesellschaft beziehen, insbesondere in Bezug auf alleine reisende Kinder, Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität, schwangere Frauen, kranke Fluggäste, Transport von Tieren, Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung von elektronischen Geräten an Bord, Rauch- und Alkoholverbot an Bord, Artikel, deren Mitnahme im Gepäck verboten ist, sowie Einschränkungen hinsichtlich der Abmessungen, Größe und des Gewichts von Gepäck.

Aufgegebenes Gepäck: bezeichnet dasjenige Gepäck, das die Fluggesellschaft in ihre Obhut genommen hat und und für das die Fluggesellschaft eine Gepäckmarke bzw. einen Gepäckschein ausgestellt hat. Aufgegebenes Gepäck wird im Frachtraum des Flugzeugs befördert.

Eincheckzeit: bezeichnet derjenige von der das Ticket ausstellenden Fluggesellschaft bestimmte Zeitpunkt, bis zu dem der Fluggast vollständig eingecheckt und seine Bordkarte erhalten haben muss.

Anschluss-Ticket: bezeichnet ein für den Fluggast ausschließlich in Verbindung mit einem anderen Ticket ausgestelltes Ticket, wobei beide Tickets zusammen einen einzigen Beförderungsvertrag darstellen.

Anschlussflug: bezeichnet einen Flug im Anschluss auf den vom Abflugort durchgeführten Flug zur Weiterreise auf Grundlage desselben Tickets oder eines Anschluss-Tickets.

Verbraucher: bezeichnet eine Person, die ein Ticket gekauft hat, dessen vertragliche Grundlage dem Recht eines Mitgliedstaates der Europäischen Union unterliegt, und das Ticket für eine private Reise benutzen möchte, die nicht mit ihrem Gewerbe, Geschäftsbetrieb oder Beruf im Zusammenhang steht.

Abkommen: bezeichnet je nachdem alle nachfolgenden Abkommen und alle Abkommen, die diese Abkommen ändern bzw. ersetzen:

  • Das Abkommen zur Vereinheitlichung von Regeln über die Beförderung im internationalen Luftverkehr, gezeichnet in Warschau am 12. Oktober 1929 (im folgenden Warschauer Abkommen genannt),
  • das Warschauer Abkommen in der Fassung des Haager Protokolls vom 28. September 1955,
  • das Warschauer Abkommen in der Fassung des Zusatzprotokolls Nummer 1 von Montreal (1975),
  • das Warschauer Abkommen in der Fassung des Haager Protokolls und des Zusatzprotokolls Nummer 2 von Montreal (1975),
  • das Warschauer Abkommen in der Fassung des Haager Protokolls und des Zusatzprotokolls Nummer 4 von Montreal (1975),
  • das Zusatzabkommen von Guadalajara (1961),
  • das Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr, unterzeichnet am 28. Mai 1999 in Montreal (im Folgenden bezeichnet als Montrealer Übereinkommen).

Coupon: bezeichnet einen Flug-Coupon in Papierform oder ein elektronischer Coupon, in dem der Name des auf dem Flug reisenden Fluggastes angegeben ist, und der den darin benannten Fluggast berechtigt, auf dem im Coupon genau bezeichneten Flug zu reisen.

Schaden: bezeichnet Tod, Körperverletzung oder Gesundheitsbeschädigung eines Fluggastes. Der Begriff umfasst auch Verlust von, Teilverlust von, Diebstahl von oder andere Schäden an Gepäck oder Verzögerungen von Gepäck, die aus oder in Verbindung mit der von der Fluggesellschaft oder deren Subunternehmen durchgeführten Luftbeförderung oder einer Verspätung eines Fluggastes entstehen.

Tage: bezeichnete alle sieben Tage der Woche.

Elektronischer Coupon: bezeichnet einen elektronischen Flug-Coupon für ein elektronisches Ticket aus dem Computer-Datenbestand der Fluggesellschaft.

Elektronisches Ticket: bezeichnet einen mit „Reiseroute und Quittung“ (Itinerary and Receipt) bezeichnetes Dokument, elektronische Coupons und jedes andere Abfertigungsdokument, das an den Fluggast ausgestellt wurde.

Reiseanspruch: bezeichnet ein anderes Dokument als das sogenannte Dokument „Ticket und Gepäckschein“, oder ein Elektronisches Ticket, das außerdem eine „Reiseroute und Quittung“ enthält, sowie ein dem Fluggast ausgehändigtes Abfertigungsdokument.

Flug-Coupon: bezeichnet den Teil des Tickets, auf dem der Vermerk „Good for passage“ („Berechtigt zur Beförderung“) aufgedruckt ist. Im Falle eines Elektronischen Tickets bezeichnet dies den Elektronischen Coupon

Höhere Gewalt: bezeichnet ein unvorhersehbares und externes Ereignis, das schwer zu bewältigen ist und die Durchführung aller oder eines Teils der durch den Beförderungsvertrag eingegangenen Verpflichtungen verhindert. Insbesondere stellen folgende Ereignisse höhere Gewalt dar: Krieg, Bürgerkrieg, Aufstand, Terrorakt, Angriff, Naturkatastrophe, Explosion, Brand, Streik und Arbeitskonflikte der Arbeitnehmer der Fluggesellschaft oder Drittparteien, schlechtes Wetter, Knappheit oder signifikanter Preisanstieg von Kerosin.

Allgemeine Beförderungsbedingungen: bezeichnet diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen für Fluggäste und Gepäck oder gegebenenfalls die Beförderungsbedingungen der durchführenden Fluggesellschaft.

Reiseroute und Quittung: bezeichnet das Dokument oder die Dokumente, die in Papierform, per Fax oder per E-Mail Fluggästen mit elektronischem Ticket oder Reiseanspruch ausgestellt oder elektronisch übermittelt wird/werden. Dieses Dokument enthält den Namen des Fluggastes, Fluginformationen und eine Quittung.

OpenSkies: bezeichnet das Unternehmen OpenSkies, mit eingetragenem Sitz in 5 Allée du Cdt Mouchotte - 91550 Paray Vieille Poste, Frankreich, eingetragen im Handelsregister von Evry unter der Nr. 176; 490 887 254.

Fluggast: bedeutet jede Person, ausgenommen Mitglieder der ausführenden Flugzeugbesatzung, die im Besitz eines Tickets ist und die in einem Flugzeug befördert wird oder befördert werden soll, und bezüglich der Rückerstattung eines Ticketpreises die Person, die das Ticket erworben hat.

Fluggast-Coupon: bezeichnet den Teil Ihres Tickets, der entsprechend gekennzeichnet ist und der beim Fluggast verbleibt.

Sonderziehungsrecht (SZR): bezeichnet ein Sonderziehungsrecht gemäß der Definition des Internationalen Währungsfonds.

Tarife: bezeichnet die von der Fluggesellschaft veröffentlichten und, soweit vorgeschrieben, behördlich hinterlegten Flugpreise.

Ticket: bezeichnet ein Dokument unter der Bezeichnung „Ticket und Gepäckschein“, entweder in Form eines elektronischen Tickets oder eines Reiseanspruchs und bestätigt durch die vom Fluggast vorgenommene Reservierung. Es wurde entweder von der Fluggesellschaft oder einem bevollmächtigten Agenten auf den Fluggast ausgestellt und berechtigt diesen zur Beförderung durch die Fluggesellschaft.

Transit-Fluggast: bezeichnet einen Fluggast, der an einem Flughafen zur Weiterreise in ein anderes Land ankommt:

  • auf demselben Flug von diesem Flughafen;
  • auf einem Anschlussflug von diesem Flughafen;
  • auf einem Anschlussflug von einem anderen Flughafen;
  • auf einem anderen Flug, der auf derselben Reiseroute von diesem Flughafen aus fortgesetzt wird.

Gültigkeitsdauer: bezeichnet den Zeitraum, in dem das Ticket für die Reise gültig ist.

collapsedanzeigenArtikel 2. Anwendungsbereich der gegenwärtigen Allgemeinen Beförderungsbedingungen

2.1 Allgemeine Regelungen

Sofern nichts anderes vereinbart ist, gelten diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen für alle Flüge oder Teile von Flügen, für die der Kenncode der Fluggesellschaft im Kästchen “Fluggesellschaft” des Tickets oder Coupons angegeben ist, und auf jeden Fall, in dem die Fluggesellschaft im Rahmen des zwischen der Fluggesellschaft und dem Fluggast abgeschlossenen Beförderungsvertrags dem Fluggast gegenüber rechtlich haftet.

Paragrafe 4, 9 und 10 gelten nicht, wenn das Ticket von einer anderen Fluggesellschaft als OpenSkies erworben wurde.

2.2 Code-Shares

Für bestimmte OpenSkies Flüge und Luftbeförderungsdienste gelten Code-Share-Vereinbarungen (“Code-Share”) In einem solchen Falle wird der Fluggast zum Zeitpunkt der Reservierung oder spätestens beim Einchecken über die Identität der Fluggesellschaft informiert.

Diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen gelten für Flüge im Rahmen einer “Code-Share-Vereinbarung”.

2.3 Unterschiede zwischen diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen oder geltenden Gesetzen und Vorschriften

Diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen gelten nicht, wenn sie nicht die geltenden Vorschriften oder behördlich hinterlegten Tarifbestimmungen erfüllen. In einem solchen Falle gehen diese Vorschriften oder Tarifbestimmungen vor.

2.4 Unterschiede zwischen diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen und der sonstigen Vorschriften der Fluggesellschaft

Wenn diese Allgemeinen Beförderungsbestimmungen mit den Vorschriften der Fluggesellschaft unvereinbar sind, gehen diese Allgemeinen Beförderungsbestimmungen vor.

2.5. Wirksamkeit dieser Allgemeinen Beförderungsbedingungen

Wenn eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Beförderungsbedingungen unwirksam ist, bleiben die Allgemeinen Beförderungsbedingungen wirksam.

collapsedanzeigenArtikel 3. Tickets

3.1 Allgemeine Regelungen

(a) Tickets werden auf den Namen des Fluggastes ausgestellt. Es werden nur Fluggäste befördert, deren Name im Ticket genannt ist. Die Identität des Ticket-Inhabers kann zu jedem Zeitpunkt nach Erhalt der Bordkarte durch den Fluggast geprüft werden.

(b) Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist der im Ticket genannte Nutznießer dieses Tickets nicht zum Abtreten oder Verkauf seines Tickets berechtigt.

(c) Tickets, die von der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten zu ermäßigten Preisen verkauft wurden, sind ggf. teilweise oder im Ganzen nicht erstattungsfähig. Der Fluggast sollte Flugpreise auswählen, die seinen Erwartungen am besten entsprechen, und alle Vorkehrungen treffen um sicherzustellen, dass für Fälle, bei denen er seinen Flug storniert und die Fluggesellschaft keinerlei Haftung unterliegt, angemessener Versicherungsschutz besteht.

(d) Das Ticket ist und bleibt zu jeder Zeit Eigentum der Fluggesellschaft. Der Nutznießer des Tickets muss dafür sorgen, dass es nicht verloren geht oder gestohlen wird.

(e) Außer im Falle der Vorlage eines elektronischen Tickets oder eines Reiseanspruchs hat der Fluggast keinen Anspruch auf Flugbeförderung. Fluggäste, die ein Ticket mit folgendem Inhalt vorlegen, sind jedoch zur Beförderung berechtigt:

  • den Flug-Coupon für diesen Flug,
  • alle anderen noch nicht benutzten Flug-Coupons, und
  • den Fluggast-Coupon.

Der Nutznießer eines Tickets hat auch keinen Anspruch auf Flugbeförderung, wenn das von ihm vorgelegte Ticket unbrauchbar gemacht worden oder beschädigt ist oder verändert oder modifiziert wurde. Nutznießer eines Tickets, an dem die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent gültige Änderungen vorgenommen hat, haben jedoch ein Recht auf Beförderung gemäß der im abgeänderten Ticket enthaltenen Bedingungen.

3.2 Gültigkeitsdauer des Tickets

(a) Wenn im Ticket, in diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen oder in anwendbaren Tarifen nicht anders bestimmt ist, ist das Ticket gültig für die Reise:

  • ein Jahr, gerechnet vom Ausstellungstag an, oder
  • bei Tickets, die mehrere Beförderungen betreffen, ein Jahr, gerechnet von dem Zeitpunkt an, an dem der Fluggast unter Verwendung des Tickets zum ersten Mal gereist ist, sofern sein erster Flug innerhalb eines Jahres seit der Ausstellung des Tickets erfolgt war.

(b) Wenn der Nutznießer des Tickets innerhalb der Gültigkeitsdauer eines Tickets außerstande ist zu reisen, weil die Fluggesellschaft die Reservierung nicht zu dem Zeitpunkt, zu dem der Nutznießer eine solche wünschte, bestätigen konnte, kann die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent die Gültigkeitsdauer des Tickets für einen bestimmten, von der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigtem Agenten festgelegten Zeitraum verlängern, oder den Flugpreis zurückerstatten.

(c) Falls der Nutznießer des Tickets erkrankt und durch eine solche Erkrankung am Antritt eines anderen, von der Fluggesellschaft angebotenen Fluges innerhalb der Gültigkeitsdauer seines Tickets gehindert wird, kann die Fluggesellschaft die Gültigkeitsdauer des Tickets gemäß der darin enthaltenen Bedingungen verlängern.

(d) Falls ein Fluggast während seiner Reise verstirbt, und andere Fluggäste in derselben Reisegruppe mit dem verstorbenen Fluggast gereist sind, behält sich die Fluggesellschaft das Recht vor, sich nicht auf Mindestaufenthaltsbedingungen, die auf die Tickets der Mitglieder der Reisegruppe anwendbar sind, zu berufen, und die Gültigkeitsdauer ihrer Tickets zu verlängern.

(e) Falls der Fluggast seine Reise angetreten hat und ein naher Angehöriger verstirbt, behält sich die Fluggesellschaft das Recht vor, sein Ticket und diejenigen seiner nahen Angehörigen, die mit ihm reisen, durch eine oder beide der nachfolgenden Maßnahmen abzuändern:

  • Die Fluggesellschaft beruft sich nicht auf Mindestaufenthaltsbedingungen, denen die Tickets unterliegen, bzw.
  • verlängert die Gültigkeitsdauer der Tickets. Die Gültigkeitsdauer der Tickets kann jedoch nur für längstens fünfundvierzig Tage nach dem Todestag verlängert werden.

Der Fluggast muss dies bei der Fluggesellschaft beantragen und eine Ausfertigung der Sterbeurkunde vorlegen.

3.3 Benutzung der Flug-Coupons in der angegebenen Reihenfolge und Änderungen der Reiseroute

a) Das Ticket gilt nur für die Beförderung, die darauf angegeben ist, vom Abflugort über jegliche vereinbarten Zwischenlandeorte bis zum endgültigen Reiseziel. Der vom Fluggast entrichtete Flugpreis basiert auf den Beförderungstarifen der Fluggesellschaft, die auf dem Ticket angegeben sind.

(b) Das Ticket ist gültig, wenn der Fluggast sämtliche Coupons in der Reihenfolge verwendet, die auf dem Ticket vorgesehen ist.

(c) Jegliche Änderungen des Tickets müssen von der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten und gemäß der vom Transporteur oder dem bevollmächtigten Agenten bestimmten Bedingungen und Tarifen genehmigt werden.

Obgleich einige Änderungen nicht zu einer Flugpreisänderung führen, können andere, z.B. eine Änderung des Abflugorts (z.B. weil der Fluggast seinen ersten Coupon nicht genutzt hat) oder des Reiseziels, zu einer Änderung des geltenden Tarifs führen. Mehrere Tarife gelten nur für die auf dem Ticket angegebene/n Reise und Flüge und können nur gegen Entrichtung einer zusätzlichen Gebühr geändert werden. Es unterliegt der Verantwortung des Fluggastes, von der Fluggesellschaft Informationen zu den Bedingungen der Änderung seines Tickets anzufordern.

(d) Falls der Fluggast auf Grund von unvorhersehbaren und unabwendbaren Ereignissen, die seine Reise am festgelegten Datum verhindern, sein Ticket ändern muss, ist er verpflichtet, so schnell wie möglich Kontakt mit der Fluggesellschaft aufzunehmen. Diese wird sich bemühen, den Fluggast zum nächsten Zwischenlandeort oder zum Bestimmungsort zu befördern, ohne den Tarif neu zu berechnen, vorausgesetzt es sind Sitzplätze in derselben Tarifklasse verfügbar.

(e) Falls der Fluggast die Bedingungen seiner Beförderung ohne Einverständnis der Fluggesellschaft oder des bevollmächtigten Agenten ändert, und die Fluggesellschaft bzw. der bevollmächtigte Agent gewillt ist, den Fluggast gemäß der abgeänderten Bedingungen zu befördern, wird der anwendbare Preis erneut berechnet. Die Fluggesellschaft kann den vorgenannten Passagier daher verweigern. Sollte Fluggesellschaft bzw. der bevollmächtigte Agent jedoch die Beförderung des Fluggastes zulassen, wird der Preis der entsprechenden Beförderung erneut berechnet. Damit der Fluggast zur Beförderung berechtigt ist, muss er ggf. den Differenzbetrag (zwischen dem vom Fluggast bereits entrichteten Preis und dem neu berechneten, auf die geänderte Beförderung anwendbaren Preis) entrichten.

(f) Jeder Flug-Coupon im Ticket wird von der Fluggesellschaft für die Beförderung in der Beförderungsklasse an dem Tag und für den Flug, für den ein Beförderungsplatz vom Fluggast gebucht wurde, angenommen, es sei denn der Fluggast hat es versäumt die in diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen aufgeführten Eincheck- und Einsteigevoraussetzungen einzuhalten, oder die Fluggesellschaft übt ihr Recht aus, den Fluggast gemäß der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von der Beförderung auszuschließen.

(g) Wenn von der Fluggesellschaft ein Ticket ohne Angabe einer Reservierung ausgestellt wird, kann der Fluggast die Reservierung später vornehmen. Diese Möglichkeit ist jedoch abhängig vom anwendbaren Tarif am nachfolgenden Datum und von der Verfügbarkeit eines Beförderungsplatzes auf dem vom Fluggast ausgewählten Flug.

(h) Wenn der Fluggast eine Reservierung vor der Eincheckzeit seines Fluges storniert, werden sein Ticket für den Rückflug oder seine Reservierungen für die restliche Reise nicht unbedingt storniert.

(i) Falls der Fluggast seine Flugreservierung nicht vor der Eincheckzeit seines Fluges storniert und seinen Flug nicht antritt, kann die Fluggesellschaft sein Ticket für den Rückflug bzw. seine Reservierungen für die restliche Reise stornieren.

3.4 Ersatz-Tickets

Auf Wunsch des Fluggastes kann die Fluggesellschaft das Ticket des Fluggastes durch ein neues Ticket ersetzen.

In einem solchen Fall muss der Fluggast eine Erklärung unterschrieben, dass er der Fluggesellschaft alle Kosten und Schäden, begrenzt auf den Wert des Original-Tickets, ersetzt, die die Fluggesellschaft oder eine andere Fluggesellschaft aufgrund eines möglichen Missbrauchs des Tickets erleidet.

Wenn das Ticket durch ein neues Ticket ersetzt wird, kann dem Fluggast eine Bearbeitungsgebühr für das Ausstellen des neuen Tickets in Rechnung gestellt werden.

3.5 Rechte der Fluggäste in Fällen von höherer Gewalt

Der gesamte oder teilweise Ticket-Preis kann nicht erstattungsfähig sein, wenn die Reise aufgrund von höherer Gewalt nicht erfolgt ist. In einem solchen Fall wird die Fluggesellschaft dem Verbraucher eine Gutschrift für den nicht erstattungsfähigen Teil des Flugpreises geben. Voraussetzung hierfür ist, dass folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • der Verbraucher ist in Besitz eines völlig unbenutzten Tickets;
  • der Verbraucher hat die Fluggesellschaft unverzüglich über die Ereignisse höherer Gewalt unterrichtet, und
  • der Verbraucher hat der Fluggesellschaft einen Nachweis der vorgenannten Ereignisse vorgelegt.

Die Gutschrift kann für eine künftige Beförderung durch die Fluggesellschaft entweder von dem Fluggast oder einer anderen Person seiner Wahl verwendet werden

Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, eine angemessene Bearbeitungsgebühr von der Gutschrift zur Abdeckung einzubehalten.

3.6 Das Recht des Fluggastes, seine Buchung auf einen anderen Fluggast zu übertragen, wenn die Bedingungen für Pauschalreisen, Pauschalurlaub und Pauschaltouren (Package Travel, Package Holidays and Package Tour Regulations) anwendbar sind

Auf Wunsch des Fluggastes kann die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent einer anderen Person ein neues Ticket ausstellen, um das Fluggast-Ticket zu ersetzen, wenn dies gemäß anwendbarer Bestimmungen erforderlich ist.

In einem solchen Fall muss der Fluggast nachweisen, dass er die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt hat und berechtigt ist, die Reservierung zu übertragen.

Der Fluggast muss der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten in einem angemessenen Zeitraum vor dem Datum seines Abfluges Kenntnis geben von seinem Wunsch, die Reservierung auf eine andere Person zu übertragen.

Der Fluggast muss der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten den vollständigen Namen, die Adresse und Kontaktnummer der Person geben, in deren Namen er das neue Ticket ausgestellt haben möchte.

Der Fluggast muss der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten sein Ticket aushändigen und der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten eventuell eine Bearbeitungsgebühr für die Ausstellung des neuen Tickets bezahlen.

collapsedanzeigenArtikel 4. Flugpreise, Zuschläge, Steuern, Gebühren und Kosten sowie Währung

4.1 Flugpreise und Zuschläge

(a) Der Flugpreis gilt für die Beförderung vom Flughafen am Abflugsort bis zum Flughafen am Bestimmungsort, sofern nichts anderes bestimmt wurde. Keine anderen Dienstleistungen sind inbegriffen.
Der Ticketpreis schließt insbesondere keine Bodentransportdienste zwischen Flughäfen sowie zwischen Flughäfen und Stadtzentren ein.

(b) Die Fluggesellschaft berechnet den Preis für das Ticket, der an dem Tag, an dem das Ticket ausgestellt wird, gemäß des Tarifs Anwendung findet. Der Preis bezieht sich auf Reisen an den spezifischen Daten und die Reiseroute, die im Ticket angegeben sind.

(c) Jegliche Änderungen der Reiseroute oder des Reisedatums kann zu einer Änderung des anwendbaren Tarifs für den Fluggast führen.

4.2 Steuern, Gebühren und Kosten

(a) Die Fluggesellschaft kann zusätzlich zum Ticket-Preis Zuschläge erheben, die an dem Tag, an dem das Ticket ausgestellt wird, Anwendung finden. Solche Zuschläge entstehen aufgrund von Treibstoff- oder Versicherungszuschlägen.

(b) Der Fluggast muss zusätzlich zum anwendbaren Tarif alle Steuern, Gebühren und Kosten bezahlen, die von staatlichen oder sonstigen Stellen oder von Leitern oder Betreibern von Flughäfen erhoben werden.

(c) Zum Zeitpunkt des Kaufes des Tickets wird der Fluggast über alle Steuern, Gebühren und Kosten, die nicht im Flugpreis enthalten sind, informiert. Steuern, Gebühren und Kosten sind üblicherweise gesondert in dem Ticket aufgeführt.

(d) Steuern, Gebühren und Kosten ändern sich laufend und können auch noch nach dem Datum der Ausstellung des Tickets entstehen, auferlegt oder verändert werden. Wenn nach der Ausstellung des Tickets sich Steuern, Gebühren und Kosten ändern oder neue Steuern, Gebühren und Kosten entstehen und auferlegt werden, muss der Fluggast jede Erhöhung bezahlen.

(e) Ebenso kann der Fluggast eine Erstattung verlangen, wenn Steuern, Gebühren oder Kosten, die er bei Ausstellung des Tickets zusätzlich zum anwendbaren Tarif am Datum der Ausstellung des Tickets bezahlt hat, entfallen oder reduziert werden.

(f) Wenn der Fluggast sein Ticket nicht benutzt, ist er zu einer Rückforderung aller von ihm entrichteten Steuern, Gebühren und Kosten, abzüglich einer Bearbeitungsgebühr, berechtigt.

4.3 Währung

(a) Der Ticket-Preis und alle Steuern, Gebühren, Kosten und Zuschläge müssen in der Währung bezahlt werden, die am Datum des Ticket-Kaufs von der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten angegeben ist, es sei denn, von der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten wird ausdrücklich und in schriftlicher Form eine andere Regelung bewilligt.

(b) Falls eine Rückerstattung zahlbar ist, erstattet die Fluggesellschaft gemäß den Allgemeinen Beförderungsbedingungen den Ticket-Preis und ggf. den Flugpreis zzgl. aller Steuern, Gebühren, Kosten und Zuschläge auf dieselbe Weise und in derselben Währung wie für den Kauf des Tickets verwendet wurde.

collapsedanzeigenArtikel 5. Reservierungen

5.1 Allgemeine Regelungen

(a) Die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent wird die Reservierung im Computersystem der Fluggesellschaft aufzeichnen. Auf Wunsch des Fluggastes kann die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent dem Fluggast eine schriftliche Bestätigung seiner Reservierung zukommen lassen.

(b) Bestimmte Tarife unterliegen Bedingungen, die das Recht des Fluggastes, Reservierungen zu ändern oder zu stornieren, beschränken oder ausschließen.

(c) Die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent sind berechtigt, dem Fluggast zusätzliche Fluggesellschafts- oder Agenturgebühren für das Ausstellen oder die Änderung des Tickets oder für die Bereitstellung anderer Reservierungsleistungen gemäß der an dem Datum einer solchen Ausstellung oder Änderung geltenden Tarife in Rechnung zu stellen.

5.2 Fristen für die Zahlung des Flugpreises

Wenn der Fluggast den Ticket-Preis, die anwendbaren Zuschläge, Steuern, Gebühren oder Kosten nicht spätestens bis zum von der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten bezahlt hat, können diese die Reservierung unbeschadet des Einzugs aller entsprechenden Gebühren stornieren.

5.3 Persönliche Daten

(a) British Airways und seine Tochtergesellschaften, die Fluggesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, die bevollmächtigten Agenten sowie alle anderen Unternehmen, die an dem Vorgang in Bezug auf Reservierung, Zahlung, Beförderung oder Einrichtungsdiensten sowie damit in Verbindung stehenden Dienstleistungen beteiligt sind, oder Datenverarbeitungsunternehmen können bei der Reservierung gesammelte Daten, einschließlich Informationen über die Erwerbshistorie oder darüber, auf welche Weise die entsprechende Person die Dienste und Einrichtungen der Fluggesellschaft nutzt, zu nichtgewerblichen Zwecken verwenden.

(b) Abhängig von der vorherigen Zustimmung der entsprechenden Person können solche Daten auch für gewerbliche Zwecke genutzt werden.

(c) Behörden, insbesondere Präventions- und Verfolgungsbehörden, können die Übermittlung solcher Daten anfordern, und die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent kann eine solche Übermittlung eventuell nicht verweigern.

(d) Persönliche Daten der entsprechenden Person können ggf. auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftraumes übermittelt werden.

(b) Die entsprechenden Personen sind zum Zugriff, zur Abänderung oder Berichtigung von gesammelten, aufbewahrten und übermittelten Daten berechtigt, wenn diese falsch oder unvollständig sind. Sie können dieses Recht in Form eines Schreibens an folgende Anschrift geltend machen:

OpenSkies
3 rue Le Corbusier
CS 50046
94528 Rungis Cedex 1
Frankreich

5.4 Fluggäste, die Vorausdispositionen benötigen

(a) Der Fluggast kann zum Zeitpunkt der Buchung die Fluggesellschaft oder den bevollmächtigten Agenten um spezielle Betreuung bitten. Die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent werden sich auf angemessene Weise darum bemühen, die Bitte des Fluggastes zu erfüllen. Die Fluggesellschaft kann bei jedem Einsteigevorgang bzw. jedem Anschlussort die Beförderung eines Fluggastes oder dessen Gepäcks verweigern, wenn der Fluggast während der Buchung oder des Einsteigens spezielle Betreuung verlangt, die nicht zur Zeit der Reisebuchung angefordert wurde.

(b) Die Fluggesellschaft kann bei jedem Einsteigevorgang bzw. jedem Anschlussort die Beförderung eines Fluggastes oder dessen Gepäcks verweigern, wenn der Fluggast ein unbegleitetes Kind, eine schwangere Frau oder oder eine kranke Person ist, und wenn angemessene Maßnahmen, die für ihre Beförderung notwendig sind, vor dem Einchecken nicht getroffen wurden.

(c) Unter den in Paragraf a und b aufgeführten Umständen hat die Fluggesellschaft das Recht, die Buchung des Fluggastes zu stornieren und den Beförderungsvertrag aufzuheben, ohne dass dadurch eine Pflicht zur Rückerstattung des Ticket-Preises entsteht. Dem Fluggast kann das Einsteigen verweigert werden, und er trägt alle dadurch entstehenden Kosten.

5.5 Sitzplatz

(a) Die Fluggesellschaft bemüht sich, im Voraus geäußerte Sitzplatzwünsche zu erfüllen. Sie kann jedoch nicht garantieren, dass der Fluggast einen bestimmten Sitzplatz erhalten wird.

(b) Die Fluggesellschaft kann jederzeit einen anderen Sitzplatz zuteilen, auch nach dem Einsteigen, sofern dies aus operativen Gründen oder aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz erforderlich ist.

5.6 Rückbestätigung von Reservierungen

(a) In bestimmten Fällen muss der Fluggast möglicherweise seine Reservierung rückbestätigen. Diese Situation betrifft prinzipiell Reservierungen für Zwischen-, Anschluss- und Rückflüge.

Möglicherweise müssen Sie die Reservierung für den Anschluss- oder Rückflug innerhalb bestimmter Zeitgrenzen rückbestätigen. Wir werden Ihnen mitteilen, wenn eine solche Rückbestätigung erforderlich ist, und wo Sie dies vornehmen können.

(b) Die Fluggesellschaft informiert den Fluggast über die Umstände, unter denen der Fluggast seine Reservierungen rückbestätigen muss, um die Weiter- oder Rückreise zu ermöglichen, sowie die Fristen, innerhalb deren dies erfolgen muss.

(c) Falls der Fluggast die gemäß der Bedingungen erforderliche Rückbestätigung innerhalb der von der Fluggesellschaft festgesetzten Fristen unterlässt, kann die Fluggesellschaft Reservierungen für Zwischen-, Anschluss- und Rückflüge unbeschadet des Einzugs aller entsprechenden Gebühren stornieren.

(d) Falls der Fluggast die Rückbestätigung unterlässt, kann er die Fluggesellschaft trotzdem darüber informieren, dass er reisen möchte. In einem solchen Fall und je nach Verfügbarkeit von Sitzplätzen in derselben Tarifklasse auf dem entsprechenden Flug kann die Fluggesellschaft die Reservierung wieder aufleben lassen und den Fluggast befördern. Wenn keine Sitzplätze auf dem Flug verfügbar sind, kann die Fluggesellschaft den Fluggast, vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Sitzplätzen in derselben Tarifklasse, zu seinem nächsten oder endgültigen Reiseziel auf einem nachfolgenden Flug befördern.

(e) Sollten keine Sitzplätze auf dem Flug verfügbar sein, unternimmt die Fluggesellschaft angemessene Anstrengungen, den Fluggast auf einem nachfolgenden Flug zum nächsten oder endgültigen Reiseziel zu befördern.

(f) Der Fluggast sollte die Anforderungen im Hinblick auf Rückbestätigungen von allen an der Reise beteiligten Fluggesellschaften überprüfen und gegebenenfalls gegenüber derjenigen Fluggesellschaft eine Rückbestätigung vorzunehmen, deren Kenncode auf dem Ticket des entsprechenden Fluges erscheint.

collapsedanzeigenArtikel 6. Einchecken und Einsteigen

6.1 Eincheckzeiten

(a) Eincheckzeiten sind je nach Flughafen unterschiedlich. Der Fluggast muss sich vor dem Flug hinsichtlich solcher Eincheckzeiten informieren und diese einhalten. Wenn die Reise des Fluggastes eine Weiterreise an andere Orte beinhaltet, sollte sich der Fluggast hinsichtlich der Eincheckzeiten bei den entsprechenden Fluggesellschaften informieren.

(b) Spätestens bis zur Eincheckzeit muss der Fluggast den Eincheck-Vorgang abgeschlossen und seine Bordkarte für den Flug erhalten haben. Falls dies unterlassen wird, kann die Fluggesellschaft die Reservierung des Fluggastes stornieren und diesen nicht befördern.

6.2 Einsteigzeiten

Der Fluggast muss sich spätestens zum Zeitpunkt, der beim Einchecken angezeigt wurde, am Abfluggate einfinden. Falls dies unterlassen wird, kann die Fluggesellschaft die Reservierung des Fluggastes stornieren und diesen nicht befördern.

6.3 Nichteinhaltung von Fristen

Die Fluggesellschaft haftet in keiner Weise, wenn der Fluggast die in Paragrafen 6.1 und 6.2. aufgeführten Fristen nicht einhält. Die Fluggesellschaft haftet insbesondere nicht für mittelbaren und unmittelbaren Verlust, Schäden oder Kosten, die aus der Nichteinhaltung dieser Fristen durch den Fluggast entstehen.

collapsedanzeigenArtikel 7. Recht zur Verweigerung der Beförderung und Flugverbot

7.1 Verweigerung der Beförderung

Die Fluggesellschaft kann bei jedem Einsteigevorgang bzw. jedem Anschlussort die Beförderung eines Fluggastes oder dessen Gepäcks verweigern, wenn eines oder mehrere der folgenden Ereignisse auftreten, oder wenn die Fluggesellschaft vertretbar davon überzeugt ist, dass diese auftreten können:

  • Wen der geistige oder physische Zustand oder das Verhalten des Fluggastes eine Gefahr oder ein Risiko für ihn selbst oder andere Fluggäste darstellt, oder sein Gepäck die Sicherheit des Flugzeuges, die Beförderung der anderen Fluggäste oder die Sicherheit oder Gesundheit der sich im Flugzeug befindenden Personen oder die Sicherheit der beförderten Gegenstände gefährden würde.
  • Wenn der Fluggast sich auf drohende, beschimpfende oder beleidigende Art und Weise gegenüber dem Bodenpersonal oder anderen Fluggästen oder einem Mitglied der Besatzung des Flugzeugs geäußert hat.
  • Wenn der Fluggast sich auf drohende, beschimpfende, beleidigende oder ordnungswidrige Art und Weise gegenüber dem Bodenpersonal oder einem Mitglied der Besatzung des Flugzeugs verhalten hat.
  • Wenn der Fluggast absichtlich ein Besatzungsmitglied des Flugzeugs an der Ausführung seiner Pflichten gehindert hat.
  • Wenn der Fluggast betrunken ist oder unter Einfluss von Alkohol oder Drogen steht.
  • Wenn der Fluggast im gesetzeswidrigen Besitz von Drogen ist oder ein vertretbarer Grund vorliegt, dies anzunehmen.
  • Wenn der Fluggast eine Sicherheitskontrolle hinsichtlich seiner Person oder seines Gepäcks verweigert hat, oder wenn der Fluggast sich allgemein geweigert hat, die durch das Bodenpersonal oder die Besatzung des Flugzeugs erteilten Anweisungen zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit zu beachten.
  • Wenn der Fluggast die Sicherheit des Flugzeuges oder der sich darin befindenden Personen gefährdet hat.
  • Wenn der Fluggast eine Bombendrohung als Falschmeldung oder eine andere sicherheitsrelevante Drohung ausgesprochen hat.
  • Wenn der Fluggast eine strafbare Handlung während des Eincheck- oder Einsteigevorgangs oder an Bord des Flugzeuges begangen hat.
  • Wenn der Fluggast versucht hat, in ein Land einzureisen, für das seine Reisedokumente nicht gültig sind.
  • Wenn die Einwanderungsbehörde des Landes, in das der Fluggast reisen möchte oder in dem er eine Zwischenlandung einlegt, die Fluggesellschaft (entweder mündlich oder schriftlich) über ihre Entscheidung informiert hat, dass der Fluggast in dieses Land nicht einreisen darf, auch wenn er tatsächlich oder allem Anschein nach gültige Reisedokumente besitzt.
  • Wenn der Fluggast während des Flugs seine Reisedokumente vernichtet hat.
  • Wenn der Fluggast der Fluggesellschaft das Fotokopieren seiner Reisedokumente verweigert.
  • Wenn der Fluggast es abgelehnt hat, seine Reisedokumente einem Mitglied der Flugzeugbesatzung auf dessen Bitte zu übergeben.
  • Wenn der Fluggast bei den zuständigen staatlichen Behörden eine Einreiseerlaubnis in das Land beantragt, in dem er als Transitfluggast gelandet ist.
  • Wenn die Beförderung des Fluggastes gegen geltendes Recht, geltende Bestimmungen oder Gerichtsentscheidungen verstoßen würde.
  • Wenn der Fluggast sich geweigert oder es unterlassen hat, der Fluggesellschaft Informationen zu geben, um deren Weitergabe eine staatlichen Behörde sie gebeten hat, inklusive Fluggastinformationen welche vor seinem Flug erbeten wurden.
  • Wenn der Fluggast kein gültiges Ticket vorgelegt hat.
  • Wenn der Fluggast den Ticket-Preis (oder die anwendbaren Zuschläge, Steuern, Gebühren oder Kosten) für den Flug nicht bezahlt hat.
  • Wenn der Fluggast allgemein gegen die Bestimmungen oder vertraglichen Erfordernisse, die ihn zur Beförderung berechtigen, verstößt.

7.2 Recht zur Verweigerung der Beförderung eines Fluggastes, wenn die Fluggesellschaft einem solchen Fluggast Flugverbot auf ihrem Streckennetz auferlegt hat

(a) Wenn die Umstände es erfordern, kann die Fluggesellschaft oder British Airways einem Passagier auf eine bestimmte oder unbestimmte Zeit ein Flugverbot in ihrem Streckennetz auferlegen. Die Fluggesellschaft oder British Airways wird dem Fluggast diese Entscheidung schriftlich mitteilen.

(b) Die Fluggesellschaft ist berechtigt, die Beförderung eines Fluggasts oder dessen Gepäcks abzulehnen, wenn die Fluggesellschaft dem Fluggast ein Flugverbot auferlegt hat und dieser während der Verbotszeit ein Ticket gekauft hat.

collapsedanzeigenArtikel 8. Gepäck

8.1 Freigepäckgrenze

Der Fluggast ist berechtigt, in einem bestimmten Umfang (Anzahl und Gewicht) Gepäck kostenlos befördern zu lassen.

Die Freigepäckgrenze ist aus dem Ticket ersichtlich, oder im Falle eines elektronischen Tickets oder eines Reiseanspruchs, auf dem ausgehändigten Dokument Reiseroute und Quittung. Sie ist je nach Fluggesellschaft unterschiedlich.

8.2 Übergepäck

(a) Wenn die Maße und das Gewicht des aufgegebenen Gepäcks die von der Fluggesellschaft genehmigte Freigepäckgrenze übersteigt, muss der Fluggast einen Zuschlag bezahlen. Einzelheiten zu der Höhe dieser Zuschläge und den Zahlungsbedingungen sind bei der Fluggesellschaft bzw. dem bevollmächtigten Agenten erhältlich.

(c) Auf alle Fälle darf das Gepäck ein von der Fluggesellschaft bestimmtes Höchstgewicht nicht übersteigen, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit. Informationen zu den vorgenannten Angaben sind bei der Fluggesellschaft bzw. dem bevollmächtigten Agenten erhältlich.

8.3 Gegenstände, die nicht im Gepäck enthalten sein dürfen

Die Beförderung folgender Gegenstände sowohl im aufgegebenen als auch im Kabinengepäck ist untersagt:

  • Gegenstände, deren Beförderung nach geltendem Gesetz beim Abflug, der Ankunft oder in allen planmäßigen Transitländern oder jedem überflogenen Land verboten ist.
  • Gegenstände, deren Beförderung nach diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen, Vertragsbedingungen oder durch auf die Fluggesellschaft anwendbare Regelungen verboten ist.
  • Gegenstände, die geeignet sind, das Flugzeug selbst, Personen oder Gegenstände an Bord des Flugzeuges zu gefährden. Dazu gehören alle diejenigen Gegenstände, die in den „International Civil Aviation Organisation (ICAO) Technical Instructions for the Safe Transport of Dangerous Goods by Air“ und den „International Air Transport Association (IATA) Dangerous Goods Regulations“ aufgelistet sind.
  • Gegenstände, die die Fluggesellschaft berechtigterweise aus folgenden Gründen als ungeeignet für die Beförderung ansieht: sie sind gefährlich, unsicher, zu schwer, zu groß, zerbrechlich oder verderblich, oder wegen ihrer Form oder Art. Bei der Entscheidung, ob Gegenstände als ungeeignet für die Beförderung angesehen werden, wird die Fluggesellschaft der Typ des eingesetzten Flugzeuges berücksichtigen.

8.4 Schusswaffen

(a) Das Tragen von Schusswaffen und Munition fällt unter die oben aufgeführten ICAO Technical Instruction und IATA Regulations.

(b) Die Beförderung von Schusswaffen und Munition, mit Ausnahme von Sportwaffen oder Sportmunition, ist verboten. Wenn das geltende Gesetz und die anwendbaren Vorschriften für die Beförderung dies erlauben, kann sich die Fluggesellschaft jedoch zur Beförderung von Schusswaffen und Munition (außer Sportwaffen oder Sportmunition) bereit erklären. In einem solchen Fall muss der Fluggast zuvor die schriftliche und ausdrückliche Genehmigung der Fluggesellschaft erlangen, um zur Mitnahme von Schusswaffen und Munition, außer Sportwaffen oder Sportmunition, berechtigt zu sein. In einem solchen Fall kann die Fluggesellschaft eine Bearbeitungsgebühr für die Erlaubnis der Beförderung von Schusswaffen und Munition in Rechnung stellen. Zudem kann die Fluggesellschaft einen Zuschlag für Übergepäck für die genehmigte Beförderung solcher Schusswaffen und Munition in Rechnung stellen.

(c) In einigen Fällen kann die Mitnahme von Schusswaffen und Munition für Jagd- oder Sportzwecke genehmigt werden. Der Fluggast muss zuvor die schriftliche und ausdrückliche Genehmigung der Fluggesellschaft erlangen, um zur Mitnahme von Schusswaffen und Munition für Jagd- oder Sportzwecke berechtigt zu sein. In einem solchen Fall kann die Fluggesellschaft eine Bearbeitungsgebühr für die Erlaubnis der Beförderung von Schusswaffen und Munition in Rechnung stellen. Zudem kann die Fluggesellschaft einen Zuschlag für Übergepäck für die genehmigte Beförderung solcher Schusswaffen und Munition in Rechnung stellen.

(d) Alle als aufgegebenes Gepäck beförderten Schusswaffen müssen ungeladen, gesichert und in geeigneter Weise verpackt sein.

(e) Alle Schusswaffen und die Munition müssen als aufgegebenes Gepäck befördert werden. Sie dürfen keinesfalls in die Flugzeugkabine mitgenommen werden.

(f) Der Fluggast muss dafür Sorge tragen, dass er alle Dokumente für die entsprechende Beförderung mit sich führt, die durch anwendbare Gesetze und Vorschriften und diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen im Zusammenhang mit dem Besitz und der Beförderung von Schusswaffen und Munition mit sich führt. Andernfalls kann die Fluggesellschaft die Beförderung solcher Schusswaffen und Munition ablehnen. Die Fluggesellschaft behält sich in jedem Fall das Recht vor, die Beförderung von Schusswaffen und Munition nach eigenem Ermessen abzulehnen.

8.5 Gefährliche Gegenstände

(a) Es ist verboten, Gegenstände in die Kabine des Flugzeugs mitzunehmen, von denen die Fluggesellschaft annimmt, dass sie Sicherheit des Flugzeugs, der sich darin befindenden Personen oder der darin beförderten Gegenstände beeinträchtigen.

(b) Es ist verboten, antike, Spielzeug- oder nachgebildete Pistolen oder Waffen in die Flugzeugkabine mitzunehmen.

(b) Es ist verboten, Schwerter, Messer, Pfeil und Bogen oder vergleichbare Waffen in die Flugzeugkabine mitzunehmen.

(d) Wenn der Fluggast mit unter Artikel 8 genanntem verbotenem Kabinengepäck am Abfluggate erscheint, kann die Fluggesellschaft solche Artikel als aufgegebenes Gepäck akzeptieren oder deren Beförderung verweigern.

8.6 Zerbrechliche oder verderbliche Gegenstände

Im aufgegebenen Gepäck dürfen keine zerbrechlichen oder verderblichen Gegenstände oder Gegenstände mit einem besonders hohen Wert eingepackt werden, insbesondere:

  • Geld;
  • Schmuck;
  • Edelmetalle;
  • Computer;
  • persönliche elektronische Geräte;
  • Anteilsscheine, Wertpapiere und andere wertvolle Dokumente;
  • Geschäftliche oder professionelle Dokumente; oder
  • Pässe und andere Ausweispapiere.

8.7 Recht, die Beförderung von aufgegebenem Gepäck, das nicht ordnungsgemäß und sicher verpackt ist, zu verweigern

Die Fluggesellschaft wird die Beförderung von aufgegebenem Gepäck verweigern, wenn sie begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass das Gepäck nicht ordnungsgemäß und sicher in geeigneten Behältnissen verpackt ist

8.8 Recht auf Durchsuchung, Überprüfung und Durchleuchtung von Fluggästen und deren Gepäck

(a) Aus Sicherheitsgründen ist die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent berechtigt, die Durchsuchung, Überprüfung oder Durchleuchtung des Fluggastes sowie seines Gepäcks zu verlangen.

(b) Die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent werden sich stets bemühen, die Durchsuchung, Überprüfung und Durchleuchtung des Gepäcks des Fluggastes nur in seiner Anwesenheit vorzunehmen Sollte der Fluggast jedoch nicht verfügbar sein, kann sein Gepäck auch in seiner Abwesenheit einer Durchsuchung, Überprüfung und Durchleuchtung unterzogen werden.

(c) Wenn der Fluggast der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten die notwendigen Sicherheitsdurchsuchungen, -überprüfungen und ‑durchleuchtungen nicht gestattet, wird er und sein Gepäck von der Beförderung ausgeschlossen.

(d) Wenn eine Durchsuchung, Überprüfung oder Durchleuchtung dem Fluggast Schäden verursacht, oder wenn eine Durchsuchung, Überprüfung oder Durchleuchtung Schäden an seinem Gepäck verursacht, so haftet die Fluggesellschaft für solche Schäden nicht, es sei denn, dass diese auf die Fahrlässigkeit oder das Verschulden der Fluggesellschaft oder des bevollmächtigten Agenten zurückzuführen sind.

8.9. Aufgegebenes Gepäck

(a) Der Fluggast muss an jedem seiner aufgegebenen Gepäckstücke ein Schild mit seinem vollständigen Namen und seiner Adresse anbringen.

(b) Wenn der Fluggast eincheckt, wird ihm von der Fluggesellschaft eine Gepäckmarke für jedes Gepäckstück ausgehändigt.

(c) Aus Sicherheitsgründen oder operativen Gründen kann die Fluggesellschaft das aufgegebene Gepäck desselben Fluggastes auf unterschiedlichen Flügen befördern. In solchen Fällen wird die Fluggesellschaft das auf einem anderen Flug beförderte Gepäck dem Fluggast zustellen, es sei denn, geltende gesetzliche Vorschriften erfordern seine Anwesenheit bei der Zollabfertigung.

8.10 Kabinengepäck

(a) Die Fluggesellschaft legt nach eigenem Ermessen Höchstmaße und -gewichte für Kabinengepäck fest.

In jedem Fall muss das Gepäck unter den Sitz vor dem Fluggast oder in ein geschlossenes Gepäckfach der Flugzeugkabine passen.

(b) Falls das Kabinengepäck die unter Artikel 8.10.a genannten Bedingungen nicht erfüllt oder die von der Fluggesellschaft bestimmten Höchstmaße oder -gewichte überschreitet, muss der Fluggast ein solches Gepäckstück umgehend aufgeben.

(c) Wenn ein Gepäckstück die für Kabinengepäck bestimmten Höchstmaße oder -gewichte überschreitet, sich jedoch nicht zur Beförderung als aufgegebenes Gepäck eignet, kann die Fluggesellschaft dem Fluggast erlauben, dieses in die Flugzeugkabine mitzunehmen, wenn folgende Bedingungen erfüllt werden:

  • Der Fluggast informiert die Fluggesellschaft vor dem Einchecken, dass er ein solches Gepäckstück in die Flugzeugkabine mitnehmen möchte,
  • die Fluggesellschaft erlaubt die Mitnahme des Gepäckstücks in die Flugzeugkabine vor dem Einchecken, und
  • der Fluggast hat eine für diesen Dienst anwendbare Zusatzgebühr gemäß der am Anmeldetag geltenden Tarife bezahlt.

8.11 Abholen und Ablieferung des aufgegebenen Gepäcks

(a) Gemäß der Bedingungen von Artikel 8 muss der Fluggast sein aufgegebenes Gepäck abholen, sobald dieses von der Fluggesellschaft entweder am Reiseziel oder am Zwischenlandeort zur Verfügung gestellt hat. Falls der Fluggast dies versäumt, kann die Fluggesellschaft dem Fluggast eine Einlagerungsgebühr in Rechnung stellen. Wenn der Fluggast sein aufgegebenes Gepäck nicht innerhalb von drei Monaten seit dem Zeitpunkt der Bereitstellung zur Abholung herausverlangt, kann dieses Gepäck von der Fluggesellschaft ohne Haftpflicht gegenüber dem Fluggast vernichtet werden.

(b) Nur der Inhaber der Gepäckmarke und, falls ein solcher ausgegeben wurde, ist berechtigt, das aufgegebene Gepäck herauszuverlangen.

(c) Kann die Person, die das aufgegebene Gepäck herausverlangt, nicht die Gepäckmarke und, falls ein solcher ausgegeben wurde, den Gepäckschein vorlegen, so händigt die Fluggesellschaft das Gepäck dieser Person nur aus, wenn sie nachweisen kann, dass es ihr Gepäck ist.

8.12 Tiere

(a) Auf bestimmten Flügen ist die Beförderung von Tieren verboten. Wenn sich die Fluggesellschaft mit der Beförderung Ihrer Tiere einverstanden erklärt, so erfolgt die Beförderung nur auf vorige schriftliche und ausdrückliche Bewilligung der Fluggesellschaft zum Zeitpunkt der Reservierung.

(b) Je nach Reiseziel kann die Beförderung solcher Tiere bestimmten Bedingungen unterliegen, insbesondere gesundheitspolizeilichen Kontrollen. Der Fluggast muss sich hinsichtlich dieser Bedingungen bei der Fluggesellschaft oder den zuständigen Behörden informieren.

(c) Wenn Tiere und deren Behältnisse als als Gepäck entgegengenommen werden, fallen diese nicht unter die Freigepäckgrenze sondern gelten als Übergepäck, für das der Fluggast entsprechend den geltenden Tarifen einen Zuschlag bezahlen muss.

(d) Wenn die Beförderung von Tieren von der Fluggesellschaft genehmigt wird, unterliegt diese Genehmigung den nachstehenden Bedingungen:

  • Begleithunde, die Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität begleiten, können in die Flugzeugkabine mitgenommen werden, falls das anwendbare Recht dies erlaubt und falls die notwendigen Vorkehrungen bei den relevanten Flughäfen, einschließlich Transitorten, geschaffen sind.
  • Begleithunde, die Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität begleiten, werden kostenfrei befördert.
  • Begleithunde, die nicht in die Flugzeugkabine mitgenommen werden können, sowie als Haustiere geltende Hunde und Katzen werden als aufgegebenes Gepäck befördert oder als Frachtsendung, je nach Verfahrensweise der Fluggesellschaft zum Zeitpunkt der Reservierung.
  • Alle anderen Tiere müssen als Frachtsendung befördert werden, und der Fluggast muss sicherstellen, dass sie in ordnungsgemäßen, geeigneten und sicheren Behältnissen eingeschlossen sind. Falls der Fluggast dies unterlässt, kann die Fluggesellschaft die Beförderung der Tiere verweigern.
  • Der Fluggast muss sämtliche für seine Tiere ausgestellten Gesundheits- und Impfzeugnisse, Einreise-, Durchreise- und Ausreisegenehmigungen und andere benötigte Dokumente besitzen und diese beim Einchecken und zu jeder Zeit während der Beförderung der Fluggesellschaft vorlegen. Falls der Fluggast dies unterlässt, kann die Fluggesellschaft die Beförderung der Tiere verweigern und der Fluggast muss der Fluggesellschaft Geldstrafen, Kosten, Gebühren, Verluste und sonstige Ansprüche erstatten, die die Fluggesellschaft bezahlt oder erlitten hat, weil der Fluggast nicht im Besitz dieser Dokumente war.
  • Der Fluggast ist alleinig verantwortlich für die Beschaffung und Vorlage aller Dokumente, die von den Behörden der Einreise- oder Durchreiseländer verlangt werden. Die Fluggesellschaft haftet nicht für Schäden, die der Fluggast erleidet, weil er die Gesundheits- und Impfzeugnisse, die für den Besitz, die Beförderung und Zirkulierung von Tieren gesetzlich vorgeschriebenen sind, oder Einreise-, Durchreise- und Ausreisegenehmigungen und sonstige für die Tiere des Fluggastes erforderlichen Dokumente nicht vorgelegt hat.
  • Sofern die Beförderung der Tiere nicht den Haftungsregeln des Abkommens unterliegt, haftet die Fluggesellschaft nicht für Verlust, Krankheit, Verletzung oder Tod der Tiere, es sei denn, die Fluggesellschaft trifft ein direktes und ausschließliches Verschulden für Verlust, Krankheit, Verletzung oder Tod der beförderten Tiere.
collapsedanzeigenArtikel 9. Flugpläne, Möglichkeiten der Abhilfe im Falle von Flugverspätungen und -annullierungen, Ausgleichsleistungen bei Verweigerung des Einsteigens

9.1Flugpläne

(a) Die Abflug- und Ankunftszeiten sind zusammen mit den Flugzeiten und dem Abflugterminal auf dem Ticket oder in dem mit „Reiseroute und Quittung“ (Itinerary and Receipt) bezeichneten Dokument enthalten, das dem Fluggast zu Informationszwecken ausgehändigt wird. Diese können sich zwischen dem Datum der Ausstellung des Tickets oder der „Reiseroute und Quittung“ und dem Datum der tatsächlichen Reise ändern. Abflug- und Ankunftszeiten, Flugzeiten und das Abflugterminal können von der Fluggesellschaft ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

(b) Die Abflug- und Ankunftszeiten und die Flugzeiten, die in den Flugplänen der Fluggesellschaft aufgeführt sind, sind Teil des Vertrags zwischen dem Fluggast und der Fluggesellschaft. Außer wenn es im Abkommen anderweitig vereinbart wurde, haftet die Fluggesellschaft daher nicht für irgendwelche Folgeschäden, unmittelbar oder mittelbar, im Falle von Änderungen der Abflug-, Ankunfts- oder Flugzeiten. Der Fluggast kann unter keinen Umständen und in keiner Form Ausgleichsleistungen für solche Änderungen beantragen.

(c) Mit Ausnahme von vorsätzlichen Handlungen oder Unterlassungen haftet die Fluggesellschaft in keinem Fall für Fehler oder Auslassungen in den Flugplänen oder anderen von der Fluggesellschaft, seinen Angestellten, Agenten oder Subunternehmen bereitgestellten Informationen hinsichtlich der Abflug- und Ankunftszeiten oder anderer Informationen in Bezug auf die Flüge.

(d) Die Fluggesellschaft haftet nicht für Anschlussflüge und bemüht sich nach besten Kräften darum, Fluggäste und deren Gepäck mit Sorgfalt zu befördern. (obligation de moyens).

9.2Möglichkeiten der Abhilfe im Falle von Flugverspätungen und -annullierungen

(a) Die Fluggesellschaft kann sich zur Vermeidung der Annullierung oder Verspätung eines Fluges dazu entscheiden, den Fluggast auf einem anderen Flug mit einem anderen Flugzeug bzw. einer anderen Fluggesellschaft zu befördern.

(b) Die Fluggesellschaft verpflichtet sich, die auf die Beförderung des Fluggastes anwendbaren Abkommen, Gesetze und bindenden Vorschriften in Bezug auf die Haftung aufgrund von Verspätungen, Annullierungen und Verweigerung des Einsteigens, die nicht durch eine der in Artikeln 5, 6 und 7 dieser Allgemeinen Beförderungsbedingungen genannten Situationen gerechtfertigt sind, zu achten. Die Fluggesellschaft haftet in keinen Fällen, insbesondere durch vertragliche Bindung, es sei denn, diese Haftung ist durch die auf die Beförderung des Fluggastes anwendbaren Abkommen, Gesetze und bindenden Vorschriften vorgeschrieben.

(c) Bei einem annullierten Flug oder einer Flugverspätung von mindestens fünf Stunden, oder wenn die Fluggesellschaft den Zwischenlandungsort oder den Bestimmungsort des Fluggastes nicht anfliegt, oder wenn der Fluggast aufgrund von direktem und ausschließlichem Verschulden der Fluggesellschaft einen Anschlussflug, für den er eine bestätigte Reservierung besitzt, verpasst, kann der Fluggast eine der folgenden Abhilfemöglichkeiten wählen:

collapsedanzeigenArtikel 10. Erstattung von Flugpreisen, Zuschlägen, Steuern, Gebühren und Kosten

10.1 Allgemeine Regelungen

(a) Die Erstattung von Tickets erfolgt nur, wenn dies ausdrücklich in diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen oder den geltenden bindenden Vorschriften vorgesehen ist.

(b) Erstattungen von Tickets erfolgen ausschließlich von der Fluggesellschaft, die das Ticket zugestellt hat, im Rahmen der obengenannten Bewilligung der Fluggesellschaft, und kann nur vorgenommen werden, nachdem das Ticket von der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten zugestellt wurde und die Rückerstattung von der Fluggesellschaft bewilligt wurde.

(c) Soweit von der Fluggesellschaft nichts anderes vorgesehen ist, nimmt diese eine Erstattung ausschließlich an die Person vor, die das Ticket gekauft und ihre Identität als Käufer nachgewiesen hat, vor.

(d) Soweit nicht anderweitig von der Fluggesellschaft genehmigt, erfolgt die Erstattung nur gegen Vorlage des Tickets und aller unbenutzten Flug-Coupons.

(e) Wenn der Fluggast keinen Teil des Tickets genutzt hat, erfolgt die Erstattung in Höhe des vom Fluggast bezahlten Flugpreises zzgl. aller Zuschläge, Steuern, Gebühren und Kosten, und ggf. abzgl. aller Stornierungs- bzw. Bearbeitungsgebühren.

(f) Wenn der Fluggast nur einen Teil seines Tickets genutzt hat, erfolgt die Erstattung mindestens in Höhe des Differenzbetrags zwischen dem vom Fluggast bezahlten Flugpreis zzgl. aller Zuschläge, Steuern, Gebühren und Kosten, und dem Flugpreis, der Zuschläge, Steuern, Gebühren und Kosten für die Reise zwischen den Punkten, für die der Fluggast das Ticket genutzt hat, ggf. abzgl. aller Stornierungs- bzw. Bearbeitungsgebühren

10.2 Erstattung eines in Verlust geratenen Tickets

(a) Im Falle eines in Verlust geratenen Tickets oder Teils eines Tickets kann die Fluggesellschaft den Preis des Tickets erstatten, vorausgesetzt der Fluggast legt einen ausreichenden Nachweis über den Verlust des Tickets oder Teils eines Tickets vor und bezahlt die entsprechenden Stornierungs- und Bearbeitungsgebühren. Die Erstattung des in Verlust geratenen Tickets oder Teils des in Verlust geratenen Tickets wird nur vorgenommen, wenn das in Verlust geratene Ticket nicht bereits erstattet oder ersetzt wurde.

(b) Sollte die Fluggesellschaft oder der bevollmächtigte Agent das Ticket oder einen Teil des Tickets des Fluggastes verlieren, verpflichtet sich die Fluggesellschaft dazu, das in Verlust geratene Ticket oder den Teil des Tickets zu ersetzen oder einen Ersatz zu veranlassen. Die Fluggesellschaft haftet jedoch nicht für jegliche unmittelbaren oder mittelbaren Folgen, die durch den Verlust des Tickets oder Teils des Tickets entstehen, und der Fluggast hat keinen nachfolgenden Anspruch auf Entschädigung gegenüber der Fluggesellschaft.

10.3 Recht auf Ablehnung einer Flugpreiserstattung

(a) Außer wenn durch auf die Beförderung des Fluggastes oder den Verkauf des entsprechenden Tickets anwendbare Gesetze, Vorschriften oder Abkommen anderweitig vorgeschrieben ist, liegt die Möglichkeit einer Erstattung des ganzen Tickets oder eines Teils des Tickets im alleinigen Ermessen der Fluggesellschaft.

(b) Insbesondere behält sich die Fluggesellschaft das Recht vor, die Erstattung des ganzen Tickets oder eines Teils des Tickets in Fällen zu verweigern, wenn der Erstattungsantrag der Fluggesellschaft nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des Tickets eingereicht wird.

(c) Des weiteren behält sich die Fluggesellschaft das Recht vor, die Erstattung des ganzen Tickets oder eines Teils des Tickets zu verweigern, wenn der Fluggast nach Ankunft in einem Land sein Ticket der Fluggesellschaft oder Regierungsbeamten oder öffentlichen Agenten zum Nachweis seiner Absicht, das Land wieder zu verlassen, vorgelegt hat, es sei denn, der Fluggast kann nachweisen, dass er dazu berechtigt ist, in dem entsprechenden Land zu verbleiben, oder dass er das Land mit einer anderen Fluggesellschaft oder anderen Beförderungsmitteln verlassen wird.

collapsedanzeigenArtikel 11. Verhalten an Bord des Flugzeuges

11.1 Gefährliches Verhalten

Wenn die Fluggesellschaft gute Gründe dafür hat, annehmen zu müssen, dass der Fluggast während seines Aufenthaltes an Bord des Flugzeuges, die Sicherheit des Flugs, des Flugzeugs oder der sich darin befindenden Personen, u.a. die Besatzung, in Gefahr bringt oder in Gefahr gebracht hat, unternimmt die Fluggesellschaft alle notwendigen Sicherheitsmaßen, u.a. Restriktion.

Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, nach der Landung, unabhängig vom Ort, den Fluggast, der aus jedwelchem Grund die Sicherheit des Flugs, des Flugzeugs oder der sich darin befindenden Personen, u.a. die Besatzung, in Gefahr gebracht hat, zum Aussteigen aus dem Flugzeug zu zwingen und die Beförderung des Fluggastes auf den restlichen, im Ticket aufgeführten Abschnitten seiner Reise zu verweigern.

Die Fluggesellschaft behält sich außerdem das Recht vor, den Vorfall an Bord des Flugzeuges den zuständigen Behörden zu melden, um eine strafrechtliche Verfolgung aller kriminellen Handlungen, die der Fluggast möglicherweise begangen hat, einzuleiten.

Dies trifft insbesondere zu, wenn der Fluggast:

  • die Flugzeugbesatzung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben bewusst behindert hat;
  • den Sicherheitsanweisungen der Flugzeugbesatzung keine Folge geleistet hat;
  • den Anzeigen, den Sitzgurt anzulegen oder nicht zu rauchen, keine Folge geleistet hat;
  • eine strafbare Handlung begangen hat;
  • seinen physischen oder psychischen Zustand durch Genuss alkoholischer Getränke oder (legaler oder illegaler) Drogen in Mitleidenschaft gezogen hat;
  • den Anweisungen der Flugzeugbesatzung im Hinblick auf alkoholische Getränke oder Drogen keine Folge geleistet hat,
  • eine Bombendrohung als Falschmeldung oder eine andere sicherheitsrelevante Drohung ausgesprochen hat;
  • die Flugzeugbesatzung oder andere Fluggäste bedroht, beschimpft oder beleidigt hat;
  • sich auf drohende, beschimpfende, beleidigende oder ordnungswidrige Art und Weise gegenüber der Flugzeugbesatzung oder anderen Fluggästen verhalten hat.

11.2 Kosten einer Flugumleitung auf Grund ungebührlichen Verhaltens

Der Fluggast haftet für alle direkten oder indirekten Kosten, die durch sein Verhalten verursacht wurden. Insbesondere, wenn die Fluggesellschaft auf Grund seines Verhaltens das Flugzeug zu einem unplanmäßigen Bestimmungsort umleitet, ist der Fluggast verpflichtet, alle Kosten, die aus der Umleitung entstehen, zu bezahlen.

Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, den Passagier wegen seiner Handlungen an Bord des Flugzeugs strafrechtlich zu verfolgen.

11.4 Gebrauch von elektronischen Geräten an Bord des Flugzeuges

Aus Sicherheitsgründen kann die Fluggesellschaft dem Fluggast den Gebrauch von elektronischen Geräten an Bord des Flugzeuges untersagen, insbesondere von

  • Mobiltelefonen:
  • Laptop-Computern;
  • Aufzeichnungsgeräten;
  • Radiogeräten;
  • MP3, Kassetten- und CD-Playern;
  • elektronischen Spielen, oder
  • Übertragungsgeräten, z.B. ferngesteuerten Spielzeugen und Walkie-Talkies.
collapsedanzeigenArtikel 12. Von anderen Unternehmen bereitgestellte Dienstleistungen

12.1 Wenn sich die Fluggesellschaft im Rahmen des Beförderungsvertrags dazu bereit erklärt, dem Fluggast Zusatzdienstleistungen anzubieten, die von anderen Unternehmen bereitgestellt werden, haftet die Fluggesellschaft in keiner Weise für solche Dienstleistungen.

Die Bereitstellung von solchen Dienstleistungen, für die die Fluggesellschaft ggf. ein Ticket, eine Berechtigung oder einen Gutschein ausgestellt hat, unterliegt den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des bereitstellenden Unternehmens.

12.2 Die Fluggesellschaft kann in ihrem Namen und für ihre Rechnung Beförderungsdienste zu Lande oder zu Wasser durchführen. In einem solchen Fall gelten für die bereitgestellten Dienste die auf solche Dienste anwendbaren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die völlig unabhängig von diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen sind. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingen werden von der Fluggesellschaft oder dem bevollmächtigten Agenten bereitgestellt.

collapsedanzeigenArtikel 13. Reisedokumente, Einreisebestimmungen, Zollkontrollen und Sicherheitsüberprüfungen

13.1 Allgemeine Regelungen

(a) Haftung und Verpflichtungen des Fluggastes

Der Fluggast muss sich über die geltenden Einreiseerfordernisse für alle Länder, die er besucht, und generell alle Gesetze, Bestimmungen und Auflagen des jeweiligen Landes, von er abfliegt, in das er einfliegt, durch das er reist oder in dem er Transitfluggast ist, informieren, und er verpflichtet sich, diese zu befolgen.

Der Fluggast muss der Fluggesellschaft vor seiner Reise zur Zeit der Registrierung und des Einsteigens und ggf. zu jeder Zeit alle gültigen Reisepässe, Visa, Gesundheitsbescheinigungen und sonstige Reisedokumente, die für seine Reise benötigt werden, vorlegen.

Falls dies durch geltende Gesetze und Bestimmungen vorgeschrieben ist, muss der Fluggast bei der Überprüfung seines Gepäcks durch die Zollbehörden oder andere Behörden anwesend sein.

(b) Die Fluggesellschaft haftet auf keine Weise, wenn der Fluggast:

  • nicht im Besitz aller für die Reise benötigten Reisepässe, Visa, Gesundheitsnachweise und sonstiger Reisedokumente ist;
  • ungültige oder beschädigte Reisepässe, Visa, Gesundheitsnachweise und sonstige Reisedokumente besitzt; oder
  • nicht alle einschlägigen Gesetze, Bestimmungen und Regeln befolgt hat;
  • nicht bei der Überprüfung seines Gepäcks durch die Zollbehörde anwesend war, und während der Überprüfung ein Schaden entstanden ist.

(c) Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, den Fluggast um Einwilligung zu bitten, Reisepässe, Visa, Gesundheitsnachweise und sonstige Reisedokumente zu kopieren und zu behalten, oder die Originaldokumente und Kopien der Reisepässe, Visa, Gesundheitsnachweise und sonstigen Reisedokumente aus Sicherheitsgründen bis zum Ende des Flugs sicher aufzubewahren.

13.2 Verweigerung der Einreise in ein Land

(a) Die Fluggesellschaft haftet nicht für die Verweigerung und die unmittelbaren oder mittelbaren Folgen aus einer Verweigerung der Einreise eines Fluggastes in ein Land durch die Behörden und die Regierung dieses Landes. Wenn einem Fluggast daher die Einreise verweigert wird, muss er folgende Kosten bezahlen:

  • Alle Geldbußen, Geldstrafen oder sonstigen Gebühren, die gegen die Fluggesellschaft von der betreffenden Regierungsbehörde aufgrund einer solchen Verweigerung verhängt werden,
  • alle Kosten einer Inhaftierung, mit denen die Fluggesellschaft belastet wird,
  • Kosten für den Rücktransport des Fluggastes zu seinem Abflugsort, und
  • alle weiteren Kosten, die die Fluggesellschaft an die Behörden bzw. die Regierung eines solchen Landes bezahlt hat oder deren Zahlung sie zugestimmt hat.

(b) Die Fluggesellschaft ist in keinem Falle verpflichtet, dem Fluggast, dessen Einreise in das Land verweigert wurde, das Ticket für die Beförderung des Fluggastes an den Ort, an welchen ihm die Einreise verweigert wurde, zu erstatten.

13.3 Erstattung von Geldbußen, Inhaftierungskosten und anderer Gebühren

Wenn der Fluggast die geltenden gesetzlichen Vorschriften und Bestimmungen oder sonstigen Reiseauflagen des betreffenden Landes, in das er eingereist ist, nicht befolgt oder die von diesem Land geforderten Dokumente nicht vorlegt, ist er verpflichtet, alle Straf- oder Bußgelder oder sonstigen Auslagen (wie z.B. Kosten einer Inhaftierung) zu erstatten, die die Fluggesellschaft aufgrund seiner Nichteinhaltung von Gesetzen, Bestimmungen oder Verpflichtungen bezahlt werden mussten.

Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, die aufgrund der oben aufgeführten Nichteinhaltung bezahlten Beträge vom Wert eines nicht genutzten Teils des Tickets oder von Geld, das sich in Besitz der Fluggesellschaft befindet, abzuziehen.

13.4 Zollkontrollen

Falls dies durch geltende Gesetze, Bestimmungen oder Regeln vorgeschrieben ist, muss der Fluggast bei der Überprüfung seines Gepäcks durch die Zollbehörden oder andere Regierungsbeamte anwesend sein. Die Fluggesellschaft haftet nicht für unmittelbare oder mittelbare Schäden des Fluggastes oder seines Gepäcks, die bei der Überprüfung des Gepäcks oder aufgrund der Abwesenheit des Fluggastes bei der Überprüfung seines Gepäcks entstanden sind.

13.5 Sicherheitsüberprüfungen

Der Fluggast ist verpflichtet, staatlichen Behörden, Flughafenmitarbeitern oder der Fluggesellschaft und seinen bevollmächtigten Agenten Sicherheitsüberprüfungen seiner Person und seines Gepäcks zu gestatten und einer solchen Prüfung keinen Widerstand zu leisten.

collapsedanzeigenArtikel 14. Aufeinanderfolgende Fluggesellschaften

Wenn mehrere Fluggesellschaften eine Beförderung auf Grund eines Tickets oder eines Anschluss-Tickets ausführen, wird die Beförderung als einheitliche Leistung im Sinne des Abkommens angesehen.

collapsedanzeigenArtikel 15. Haftung

15.1 Umfang der Haftung

Diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen regeln die Haftung von OpenSkies und der Unternehmen der British Airways Gruppe in Fällen, bei denen sie als Fluggesellschaft agieren (die zum Zwecke dieses Artikels 15 und des Artikels 16 auf OpenSkies angepasst wurden).

Die Haftung der Fluggesellschaft wird durch die Beförderungsbedingungen der Code-Share-Partner von OpenSkies geregelt. Die allgemeinen Beförderungsbedingungen anderer an der Reise beteiligter Fluggesellschaften regeln die Haftung solcher Fluggesellschaften. Die allgemeinen Beförderungsbedingungen dieser Fluggesellschaften können striktere Haftungsbedingungen und -einschränkungen als diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen enthalten.

15.2 Allgemeine Regelungen

(a) Dieser Artikel 15 legt die Grenzen der Haftung von OpenSkies dar. Sollte Artikel 15 unvereinbar sein mit dem Abkommen oder anderen anwendbaren Bestimmungen, heben das Abkommen oder die anderen anwendbaren Bestimmungen diesen Artikel 15 auf, falls deren Anwendung unumgänglich ist.

(b) OpenSkies haftet nicht für Schäden in Fällen, bei denen OpenSkies oder seine Agenten:

  • die Gesetze, rechtlichen Vorschriften oder Regeln eingehalten haben; oder
  • der Fluggast die Gesetze, rechtlichen Vorschriften oder Regeln nicht eingehalten hat.

(c) Außer wenn in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen anderweitig angegeben, ist die Haftung von OpenSkies auf Schadensersatz beschränkt, auf die der Fluggast zur Wiedergutmachung von nachgewiesenen Verlusten oder Kosten im Rahmen des Abkommens oder der anwendbaren Gesetze ein Recht hat.

(d) Der zwischen OpenSkies und dem Fluggast abgeschlossene Beförderungsvertrag (einschließlich dieser Allgemeinen Beförderungsbedingungen) gilt für die Agenten, Bediensteten, Mitarbeiter und Vertreter auf gleiche Weise wie für OpenSkies. Aus diesem Grund darf der Gesamtbetrag, den der Fluggast von OpenSkies und seinen Agenten, Bediensteten, Mitarbeitern und Vertretern als Wiedergutmachung erhalten kann, nicht den Gesamtbetrag der eventuellen Haftung von OpenSkies übersteigen.

(e) Keine der in diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen enthaltenen Bestimmungen stellt einen Verzicht auf einen Haftungsausschluss oder eine Haftungsbeschränkung, zu denen OpenSkies im Rahmen des Abkommens oder geltenden Gesetzen berechtigt ist, dar.

(f) Keine der in diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen enthaltenen Bestimmungen verwehrt OpenSkies, einen Haftungsausschluss oder eine Haftungsbegrenzung nach dem Abkommen oder anwendbaren Gesetzen geltend zu machen, oder hebt eine Verteidigungsmöglichkeit nach dem Abkommen oder anwendbaren Gesetzen gegen Sozialversicherungsträger oder andere Personen auf, die Entschädigung wegen des Todes, einer Körperverletzung oder einer sonstigen Gesundheitsschädigung eines Fluggasts bezahlt haben oder bezahlen müssen.

15.3 Haftung für Tod, Körperverletzung oder sonstige gesundheitliche Schädigung von Fluggästen

(a) OpenSkies haftet unter Beibehaltung der Haftungsbeschränkung für Schäden, die von einem Fluggast erlitten werden bei einem Unfall, bei dem ein Fluggast getötet, körperlich verletzt oder sonst gesundheitlich geschädigt wird, wenn der schadensverursachende Unfall an Bord des von OpenSkies betätigten Flugzeugs oder während des Einsteigens in ein solches Flugzeug oder der Landung eines solchen Flugzeugs aufgetreten ist.

(b) Die Haftung von OpenSkies für Schäden, die von einem Fluggast erlitten werden bei einem Unfall, bei dem ein Fluggast getötet, körperlich verletzt oder sonst gesundheitlich geschädigt wird, ist keiner finanziellen Begrenzung unterworfen. Die Höhe der zugesprochenen Ausgleichsleistung ist beschränkt auf die Höhe des tatsächlichen Werts des erlittenen Schadens, der durch einen außergerichtlichen Vergleich, Fachadjukator oder die zuständigen Gerichte festgelegt worden wäre.

(c) OpenSkies leistet dem Fluggast Ausgleichsleistungen, die solche Zahlungen übersteigen, die der Fluggast von der Sozialversicherung oder Versicherungspolicen des Fluggastes erhalten hat, und ausschließlich als Schadensersatz.

(d) Unbeschadet der Bestimmungen des Artikels 15.3 (a) ist die Fluggesellschaft, sofern der Schaden durch die Fahrlässigkeit oder eine andere unerlaubte Handlung oder Unterlassung des verletzten oder getöteten Fluggastes oder der Person, die Entschädigung verlangt, verursacht oder mitverursacht wurde, gemäß den anwendbaren Bestimmungen ganz oder teilweise von ihrer Haftung befreit.

(e) Die Haftung von OpenSkies kann eventuell nicht eingeschränkt werden, sowohl im Ganzen als auch teilweise, wenn der Tod, die Behinderung, Erkrankung oder Verletzung auf den gesundheitlichen, körperlichen oder geistigen Zustand des Fluggasts vor Einsteigen in das Flugzeug oder auf die Verschlechterung eines solchen Zustandes zurückzuführen ist.

(f) Soweit die Schäden den Betrag von 100.000 SZR (ungefähr £82.000) übersteigen, werden sie entsprechend verringert, wenn der Schaden nicht auf Fahrlässigkeit oder andere unerlaubte Handlung oder Unterlassung von OpenSkies oder seinen Agenten, Vertretern oder Mitarbeitern beruht oder der Schaden ausschließlich auf der Fahrlässigkeit oder anderen unerlaubten Handlung oder Unterlassung eines Dritten beruht.

(g) OpenSkies behält sich das Recht auf Rückgriff und Forderungsübergabe auf Dritte vor.

(j) Im Falle des Todes oder der Verletzung aufgrund eines Flugzeugunfalls gemäß des Abkommens oder der anwendbaren Gesetze und Bestimmungen erhält die natürliche Person, die als schadensersatzberechtigt identifiziert wurde, einen Vorschuss, der erforderlich ist zur Beseitigung einer unmittelbaren wirtschaftlichen Notlage, und zwar im Verhältnis zur Schwere des Falles. Dieser Vorschuss beläuft sich mindestens auf einen 16.000 SZR entsprechenden Betrag pro Fluggast im Todesfall. Gemäß den anwendbaren Gesetzen muss dieser Vorschuss spätestens 15 Tage nach der Identifizierung der berechtigten Person ausgezahlt werden und muss von dem definitiven Betrag der an den verstorbenen Fluggast zahlbaren Ausgleichsleistung abgezogen werden.

(k) Ein Vorschuss stellt keine Haftungsanerkennung durch OpenSkies dar und kann mit den eventuell später aufgrund der Haftung von OpenSkies gezahlten Beträgen verrechnet werden.

15.4 Haftung für Gepäckschäden

(a) Wenn OpenSkies ein Ticket zustellt, in dem die Beförderung durch eine andere Fluggesellschaft (außer unter dem EG-Kenncode) durchgeführt werden soll, oder Gepäckscheine für Gepäck, das von einer anderen Fluggesellschaft (außer unter dem EG-Kenncode) befördert werden soll, wird OpenSkies lediglich als agierender Agent dieser Fluggesellschaft, die alleinig für alle Schäden haftet, betrachtet. Der Fluggast ist jedoch weiterhin berechtigt, Ansprüche, die aufgegebenes Gepäck betreffen, gegen die erste oder letzte an der Reise beteiligte Fluggesellschaft geltend machen.

OpenSkies haftet in keiner Weise für Schäden an Gegenständen, die der Fluggast in seinem aufgegebenen Gepäck mitführt und die gemäß der Allgemeinen Beförderungsbedingungen verboten sind, oder für genehmigte Schusswaffen, wenn sich der Fluggast nicht an die anwendbaren Gesetze und Bestimmungen und die Allgemeinen Beförderungsbedingungen gehalten hat.

(b) OpenSkies haftet in keiner Weise für Schäden an jeglicher Form von Kabinengepäck oder für Gegenstände, die vom Fluggast in seinem Kabinengepäck mitgeführt werden.

(c) Die Haftung von OpenSkies ist begrenzt auf die Höhe des nachgewiesenen unmittelbaren bzw. ausschließlichen Schadens, und OpenSkies haftet in keiner Weise für mittelbare Schäden, Schäden, die nicht ausschließlich auf seine Handlungen zurückzuführen sind, oder jede Art von Schäden, die keinen Ausgleich für die erlittenen Verluste darstellen.

(d) Die Haftung von OpenSkies im Falle von Gepäckschäden, einschließlich aller durch eine Verspätung verursachte Schäden, ist auf 1.000 SZR beschränkt, es sei denn, der Fluggast kann nachweisen, dass die Schäden unmittelbar und ausschließlich auf eine Handlung oder Unterlassung von OpenSkies oder seiner Agenten zurückzuführen sind

  • in der Absicht, den Schaden herbeizuführen oder
  • leichtfertig und in dem Bewusstsein, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde und der Fluggast nachweist, dass die Angestellten oder Agenten von OpenSkies, die für die Handlung oder Unterlassung verantwortlich sind, in Ausführung ihrer Verrichtungen gehandelt haben.

(e) Wenn der Fluggast beim Einchecken eine besondere Erklärung eines höheren Wertes ausfüllt und den anwendbaren Zuschlag entrichtet, ist die Haftung von OpenSkies auf den erklärten höheren Wert begrenzt.

(f) Sofern nichts anderes bestimmt wurde, haftet OpenSkies nicht für Gepäckschäden, die durch Verspätung entstanden sind.

(g) OpenSkies haftet nicht für Schäden, die durch das Gepäck des Fluggasts entstanden sind. Der Fluggast haftet alleinig für alle Schäden, die durch sein Gepäck an anderen Personen oder an dem Eigentum anderer Personen, einschließlich dem Eigentum von OpenSkies, verursacht werden.

15.5 Haftung für Schäden, die durch Verspätung von Fluggästen entstehen

(a) Ein Anspruch auf eine Ausgleichsleistung entsteht nur durch unmittelbare, nachgewiesene Schäden, die direkt bzw. ausschließlich durch eine Verspätung entstanden sind, mit Ausnahme von jeder Art von mittelbaren Schäden, die nicht ausschließlich durch eine Verspätung entstanden sind, oder jeder Art von Schäden, die keine Ausgleichsleistung für die erlittenen Verluste darstellen. Der Fluggast muss nachweisen, dass der Schaden unmittelbar und ausschließlich durch die Verspätung entstanden ist.

(b) Die Haftung von OpenSkies für Schäden, die einem Fluggast durch Verspätung entstehen, ist beschränkt auf 4.150 SZR.

(c) OpenSkies haftet nicht für Schäden, die einem Fluggast durch Verspätung entstehen, wenn OpenSkies oder seine Agenten alle zumutbaren Anstrengungen unternommen haben, um die Schäden zu verhindern, oder wenn es OpenSkies oder seinen Agenten nicht möglich war, solche Anstrengungen zu unternehmen.

collapsedanzeigenArtikel 16. Fristen für die Anzeige von Schäden an Gepäck

16.1 Wenn der Fluggast oder der Inhaber eines Gepäckscheins oder einer Gepäckmarke aufgegebenes Gepäck entgegennimmt, ohne einen Schaden anzuzeigen, gilt dieses als hinreichender Beweis dafür, dass das aufgegebene Gepäck in ordnungsgemäßem Zustand und entsprechend den Allgemeinen Beförderungsbedingungen abgeliefert worden ist.

16.2 Wenn das aufgegebene Gepäck beschädigt ist, muss der Fluggast unverzüglich nach Entdeckung des Schadens, jedenfalls aber spätestens sieben Tage nach Annahme des aufgegebenen Gepäcks, schriftlich den Schaden anzeigen.

16.3 Im Falle der Verspätung der Beförderung von aufgegebenem Gepäck ist dies spätestens 21 Tage, nachdem das aufgegebene Gepäck dem Fluggast zur Verfügung gestellt worden ist, der Fluggesellschaft schriftlich anzuzeigen.

16.4 Schadensersatzklagen müssen innerhalb von zwei Jahren erhoben werden. Der Fluggast oder andere berechtigte Personen haben keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn diese eine Klage nicht innerhalb von zwei Jahren einreichen, gerechnet vom:

  • Tag der Ankunft des Flugzeuges am Bestimmungsort;
  • Tag, an dem das Flugzeug hätte planmäßig ankommen sollen; oder
  • Tag, an dem die Beförderung abgebrochen worden ist.

Die Berechnung der Einschränkungsfrist bestimmt sich nach dem Recht des Gerichts, vor dem der Fall verhandelt wird.

collapsedanzeigenArtikel 17. Fluggäste mit einer Behinderung

17.1 Allgemeines und Reservierungen

(a) Ein Fluggast mit einer Behinderung, der besonderer Hilfe bedarf, sollte die Fluggesellschaft bei der Buchung über seine besonderen Bedürfnisse informieren.

(b) Die Fluggesellschaft wird den behinderten Fluggast befördern, wenn Vereinbarungen zur Erfüllung seiner besonderen Bedürfnissen getroffen wurden. Auch wenn der Fluggast die Fluggesellschaft bei der Reservierung nicht über seine besonderen Bedürfnisse informiert, wird die Fluggesellschaft alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um diesen besonderen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. In einem solchen Falle ist die Fluggesellschaft lediglich dazu verpflichtet, sich nach besten Kräften darum zu bemühen und ist nicht haftbar, wenn solche Bedürfnisse nicht erfüllt werden können.

17.2 Sitzplatz

Alle Bestimmungen betreffend den Sitzplatz gemäß den Allgemeinen Beförderungsbedingungen finden auch Anwendung auf Fluggäste mit einer Behinderung. Wenn ein Fluggast mit einer Behinderung wegen dieser einen Sitz in der ersten Reihe benötigt, wie etwa eine Behinderung wegen der der Fluggast die Begleitung eines Hundes benötigt in Übereinstimmung mit den Allgemeinen Beförderungsbestimmungen, und der Fluggast einen Sitz in der ersten Reihe verlangt, wird er ihm gewährt, wenn er nicht bereits einem anderen Fluggast mit einer Behinderung zugeteilt wurde.

17.3 Reisen mit einem Begleiter

Die Fluggesellschaft kann einem behinderten Fluggast einen Begleiter zuweisen, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist oder der Fluggast alleine nicht in der Lage ist, das Flugzeug zu verlassen oder die Sicherheitshinweise zu verstehen

(a) Es wird kein Zuschlag für die Beförderung eines Hilfsmittels wie etwa eines Rollstuhls oder eines Krückstocks verlangt, und solche Hilfsmittel werden bei der Erfassung der Freigepäckgrenze nicht mitgezählt.

(b) Auf Flügen, auf denen medizinischer Sauerstoff erlaubt ist, wird dem behinderten Fluggast ein Zuschlag für den Service medizinischen Sauerstoffs berechnet. Der behinderte Fluggast muss außerdem mit einem Begleiter reisen.

(c) Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, Fluggäste nicht anzunehmen, die auf irgendeinem Flug eine Tragbahre benötigen.

collapsedanzeigenArtikel 18. Benachrichtigungen und Fristen

In Bezug auf das Versenden von Benachrichtigungen zählt die Fluggesellschaft nicht das Datum des Versendens einer solchen Benachrichtigung. Bei der Erklärung der Gültigkeit eines Tickets zählt die Fluggesellschaft weder das Datum der Ausstellung noch das Datum des Flugbeginns.

collapsedanzeigenArtikel 19. Vertragsverletzung

Wenn der Fluggast die Bestimmungen des Beförderungsbetrags, die Allgemeinen Beförderungsbedingungen, die Vorschriften der Fluggesellschaft und die anwendbaren Gesetze und Bestimmungen nicht einhält, wird der Beförderungsvertrag rechtmäßig und ohne vorherige Warnung oder formelle Benachrichtigung als verletzt erachtet und die bereits von der Fluggesellschaft erhaltenen Zahlungen für das Ticket von der Fluggesellschaft einbehalten.

collapsedanzeigenArtikel 20. Sprache, geltendes Recht und Rechtszuständigkeit

Diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen werden in französischer Sprache veröffentlicht. Eine englische Übersetzung ist ebenfalls zu öffentlichen Informationszwecken erhältlich. Rechtlich bindend ist jedoch ausschließlich die französische Version dieser Allgemeinen Beförderungsbedingungen.

Wenn der Fluggast kein Verbraucher ist, unterliegen diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen dem französischen Recht gemäß der geltenden Abkommen oder Regeln für Konflikte der Rechtszuständigkeiten.

Wenn der Fluggast kein Verbraucher ist, werden alle Streitigkeiten im Zusammenhang mit den Aktivitäten, für die diese Allgemeinen Beförderungsbedingungen gelten, dem entsprechenden Gericht in Paris (Frankreich) vorgebracht, das ausschließliche Zuständigkeit hat.

Die Fluggesellschaft verpflichtet sich zur Beförderung des Fluggasts an das auf seinem Ticket angegebene Flugziel auf einem anderen seiner Linienflüge, auf dem ein Sitzplatz in der Serviceklasse, für die der jeweilige Tarif bezahlt wurde, verfügbar ist, am nächstmöglichen Datum oder zu einem späteren, für den Fluggast günstigen Datum. In einem solchen Fall wird die Fluggesellschaft keinen Aufpreis berechnen und ggf. die Gültigkeit des Tickets verlängern.

Die Fluggesellschaft verpflichtet sich, den Preis für das Flugticket zurückzuerstatten oder zurückerstatten zu lassen.